Acanthus hungaricus

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Acanthus hungaricus

Acanthaceae

Lebensform: Staude

Standort: Halbschatten - Standort: Schatten   6

Bodenfeuchte: trocken

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: fachspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales
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Acanthus hungaricus, umgangsprachlich Ungarischer Akanthus, ist eine Staude.

Namensherkunft

Acanthus hungaricus wurde bereits von Vincze von Borbás beschrieben und benannt, aber erst 1982 von Karl Gabriel Baenitz in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Acanthus hungaricus ist eine Art aus der Gattung Acanthus, die circa 32 bis 41 Arten umfasst und zur Familie der Acanthaceae (Akanthusgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Acanthus mollis.

Merkmale

Acanthus hungaricus - Infloreszens
Acanthus hungaricus - Fruchtbildung
Acanthus hungaricus - Früchte

Wuchs

Die Staude wird etwa 1,2 m hoch und hat einen horstartigen Wuchs.

Blätter

Acanthus hungaricus ist sommergrün. Sie sind dunkelgrün, schmal eiförmig und fiederteilig.

Blüten und Früchte

Die Lippenblüten sind weiss oder hellrosa und erscheinen von Juni bis August. Sie sitzen zusammen mit den rosa- bis purpurfarbenen Hochblättern an 60 bis 70cm langen Blütentrauben. Die Blüten sind in Ähren angeordnet. Sie sind als Schnittblumen geeignet.

Die Früchte sind fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Acanthus hungaricus stammt aus Südost-Rumänien und von der Balkanhalbinsel.

Standort

Acanthus hungaricus verträgt Temperaturen bis -23º C (WHZ 6). Die Staude wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden. Sonnig, warm, wasserdurchlässig, mäßig trockener, nährstoffreicher Boden ohne Staunässe. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe, Winternässe


Verwendung

Geeignet für Beete und Steinanlagen. Auch an sonnigen Stellen vor dunklem Hintergrund kommen sie schön zur Geltung. Sind auch für den kübel und als Schnittblume gut geeignet. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 70 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet auch für Bauerngärten, als Solitär und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Im Winter oder Frühjahr bis auf den Boden zurückschneiden und den Wurzelstock schützen. Als Kübelpflanze besonders empfindlich.

Vermehrung

  • Aussaat
  • Teilung
  • Wurzelschnittlinge

Sorten

Giftigkeit

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Vermehrung

Im Herbst oder Frühjahr teilen oder durch Wurzelstecklinge vermehren.

Krankheiten und Schädlinge

Mensch und Acanthus hungaricus

Geschichte

Die alten Griechen verewigten die Blätter auf Steinsäulen.

Acanthus hungaricus in der Kunst

Symbolik

Aberglaube

Siehe auch

Belege

Literatur

Einzelnachweise

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Hans-Dieter Warda: Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. 2. Auflage. Bruns Pflanzen Export GmbH, Bad Zwischenahn 2001, ISBN 3-9803833-3-4.

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