Acanthus spinosus

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Acanthus spinosus L.

Acanthaceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: trocken

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: fachspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales
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Acanthus spinosus, umgangssprachlich Stachliger Akanthus, ist eine Staude.

Namensherkunft

Acanthus spinosus wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Acanthus spinosus ist eine Art aus der Gattung Acanthus, die circa 32 bis 41 Arten umfasst und zur Familie der Acanthaceae (Akanthusgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Acanthus mollis.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 1,2 bis 1,5 Meter hoch.

Blätter

Acanthus spinosus ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig und fiederschnittig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Acanthus spinosus weiße Lippenblüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Stauden bilden zierende fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Acanthus spinosus stammt aus Süd-Italien, der Türkei, Algerien und von der Balkanhalbinsel.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Steinanlagen
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe, Winternässe

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 70 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet als Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

Vermehrung • Aussaat • Teilung • Wurzelschnittlinge


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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