Acer
| Acer L. |
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| Acer campestre |
Die 111 Arten der Gattung Acer (Ahorn) beinhalten sowohl sommer- als auch einige wenige immergrüne Bäume und Sträucher. Die verschiedenen Arten kommen in Europa, Nord-Afrika, Asien sowie in Nord- und Central-Amerika hauptsächlich in Waldgebieten vor.
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[Bearbeiten] Namensherkunft
Das lateinische Wort acer bedeutet "scharf, spitz", ist aber gleichzeitig auch die Bezeichnung für die Gattung der Ahorne.
[Bearbeiten] Taxonomie
Die Gattung wurde erstmals 1753 von Linné beschrieben. Nach Takhtajan und Cronquist gehört sie zur Familie der Aceraceae (Ahorngewächse). Thorne hingegegen, der die Familie Aceraceae nicht verwendet, ordnet sie der Familie der Sapindaceae (Seifenbaumgewächse) zu. Auch in der Systematik von APG II gehören die Ahorne zu den Sapindaceae.
[Bearbeiten] Merkmale
Die gegenständigen Blätter sind meist gelappt und zeigen eine lebhafte Herbstfärbung. Deshalb, und auch wegen der zum Teil dekorativen Rinde, sind Ahorne besonders als Ziergehölze im Einzelstand beliebt. Die kleinen, meist gelblich grünen Blüten erscheinen in meist hängenden Trauben, Rispen oder Schirmrispen. Die Früchte sind Spaltfrüchte mit den typischen Flügeln, die oft attraktiv gefärbt sind.
[Bearbeiten] Standort
Die meisten Ahorne stellen keine besonderen Bodenansprüche und wachsen am liebsten an sonnigen bis halbschattigen, nährstoffeichen Standorten. Ausserdem sind die meisten Arten sind vollkommen frosthart.
[Bearbeiten] Arten
In Mitteleuropa kommen folgende Arten wild vor:
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[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
Anfällig für Befall durch Blatt- und Schildläuse, Milben, Raupen, sowie Phyllachora sacchari und Hallimasch.
[Bearbeiten] Literatur
- Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.