Acer rubrum
|
Acer rubrum L. |
|||||
| Aceraceae | |||||
![]() |
|||||
|
|
|
||||
|
|
|
||||
|
|
|
||||
|
|
|||||
|
Divisio: Magnoliophyta Subdivisio: Magnoliophytina Classis: Rosopsida Subclassis: Rosidae Superordo: Rutanae Ordo: Sapindales |
|||||
|
|
|||||
Acer rubrum, umgangsprachlich Rot-Ahorn, auch Scharlach-Ahorn, Sumpf-Ahorn, ist ein Baum der besonders durch seine lebhafte Herbstfärbung auffällt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Acer rubrum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.
[Bearbeiten] Taxonomie
Der Rot-Ahorn ist eine Art aus der Gattung Acer, die 111 Arten umfasst und zur Familie der Aceraceae (Ahorngewächse) gehört.
[Bearbeiten] Merkmale
[Bearbeiten] Wuchs
Der Baum wird in seiner Heimat höher als 30 Meter, bei uns etwa 20 m, und hat eine zuerst kegelförmige, dann rundliche breite Krone. Im Alter hängen die Zweige locker über. Der Baum ist schnellwüchsig und relativ kurzlebig. Er gibt verschiedene Sorten mit abweichenden Kronenformen.
[Bearbeiten] Holz und Rinde
Die Zweige sind rötlich, alte Borke ist grau.
[Bearbeiten] Blätter
Acer rubrum ist sommergrün, die Blätter sind gegenständig angeordnet, dunkelgrün, unterseits bläulichweiß, 6 bis 10 cm lang und 5- bis 5-lappig handförmig geteilt. Im Herbst färben sie von gelb über orange bis leuchtend rot. ("Indianer-Sommer")
[Bearbeiten] Blüten und Früchte
Acer rubrum ist einhäusig oder auch zweihäusig; die attraktiven dunkelroten Blüten erscheinen vor dem Laubaustrieb, von März bis April. Sie sind in Büscheln angeordnet.
Die roten Früchte sind Spaltfrüchte und sehr zierend. Sie entwickeln sich schon gleich nach dem Laubaustrieb.
[Bearbeiten] Wurzelsystem
Der Baum hat "Herzwurzeln", und einen hohen Anteil an Feinwurzeln im oberen Bodenbereich.
[Bearbeiten] Verbreitung
Acer rubrum stammt aus Ost-Kanada und dem östlichen Nordamerika.
[Bearbeiten] Standort
Der Rot-Ahorn benötigt einen sonnigen Standort, ist aber hitzeempfindlich. Er verträgt Temperaturen bis -34,4º C. Er wächst auf Humusböden, Lehmböden, sandigen und steinigen Lehmböden, meidet schwere Tonböden und bevorzugt frische bis nasse Substrate, toleriert aber auch trockenere Standorte.
Trockenperioden werden nicht so gut, zeitweilige Überschwemmungen werden gut vertragen. Schlechte Sauerstoffversorgung des Bodens auf verdichtetem Boden verursacht unbefriedigendes Wachstum. Acer rubrum bevorzugt saure bis neutrale Böden, ist aber gut kalktolerant. Auf kalkhaltigen Böden und zu trockenen Standorten gibt es kaum eine Herbstfärbung.
[Bearbeiten] Verwendung
Acer rubrum ist "Der Ahorn für Saure Standorte", wie ihn auch die Gruppe der "Japanischen Ahorne" benötigt. Einige kleiner- und schmalwüchsige Selektionen (Sorten) eignen sich auch für etwas kleinere Gärten. Der Baum ist wenig windfest, verträgt keinen Seewind, zu beachten ist seine Empfindlichkeit gegen Hitze!
[Bearbeiten] Pflege
Gelegentliches gründliches Wässern bei Trockenperioden ist zu erwägen. Ganz junge Bäume evtl. vor Spätfrost schützen durch leichtes Beschatten. Schnittmaßnahmen sind, wie bei allen Ahornen, auf das Allernotwendigste zu beschränken, und stets im Sommer durchzuführen, damit der Baum hierbei entstehende Wunden schnell verschließen kann. (Vergleiche: "Sommerschnitt an Gehölzen")
[Bearbeiten] Arten und Sorten
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
- Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Hans-Dieter Warda: Das große Buch der Garten- und Landschaftsgehölze. 2. Auflage. Bruns Pflanzen Export GmbH, Bad Zwischenahn 2001, ISBN 3-9803833-3-4.
[Bearbeiten] Non-commercial Links
Mehr Bilder zu Acer rubrum auf den
QR Code für diesen Artikel generieren
