Acokanthera

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Acokanthera G.Don
Acokanthera oblongifolia leaves and inflorescence photo file 108KB.jpg
Acokanthera oblongifolia

Divisio:

Magnoliophyta

Subdivisio:

Magnoliophytina

Classis:

Rosopsida

Subclassis:

Lamiidae

Superordo:

Gentiananae

Ordo:

Gentianales

Familia:

Apocynaceae


Die Gattung Acokanthera, (=Schöngift ) ist eine von ca. 400 Gattungen in der Familie der Apocynaceae (=Hundsgiftgewächse). Die 5 Arten sind immergrüne Bäume oder Sträucher. Die verschiedenen Arten stammen aus Süd-Afrika, Ost-Afrika und von der Arabischen Halbinsel.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Namensherkunft

Die Gattung wurde 1837 von George Don beschrieben und benannt. Der Gattungsname leitet sich aus dem griechischen akoke (=Spitze) und antheros (=blühend) ab.

[Bearbeiten] Merkmale

Die einfachen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch oder verkehrt eiförmig und haben einen ganzrandigen Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Die Blätter sind gestielt und ledrig.

Die weissen Blüten sind in Büscheln oder in Zymen angeordnet. Die Blütenstände stehen seitlich an den Pflanzen. Sie haben 5 verwachsene Kronblätter. Die Kelchblätter sind innen nicht mit Drüsen besetzt. Die Kronblätter sind nach links gedreht und ohne Schuppen. Die Krone ist stieltellerförmig mit radiärer Blütensymmetrie. Die Knospendeckung ist gedreht. Die zwittrigen Blüten haben 5 Staubblätter. Die Staubblätter sind mit der Krone verwachsen, die Antheren nicht geschwänzt und der Diskus fehlt.

Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Beeren. Die Fruchtblätter sind nur durch den gemeinsamen Griffel verwachsen. Die Früchte sind hoch giftig, ebenso der Pflanzensaft.

[Bearbeiten] Arten

Die Kategorie Acokanthera bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

[Bearbeiten] Standort

An ihren Naturstandorten kommen die Arten in Buschwerk auf trockenen oder periodisch feuchten Böden vor. In Kultur werden sie entweder unter Glas oder im Freiland gezogen. Unter Glas wachsen sie am besten in lehmhaltiger Erde an einem hellen Standort. Im Freien bevorzugen sie mäßig nährstoffhaltigen, gut durchlässigen Boden in voller Sonne.

[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung

Topfpflanzen sollten vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein großzügig gewässert werden. In diesem Zeitraum empfiehlt sich auch eine monatliche Gabe von Flüssigdünger. Im Winter sollte nur mäßig gewässert werden. Im Herbst können die Pflanzen umgetopft und kopfgedüngt werden. Im Frühjahr können sie leicht zurückgeschnitten werden, bei Pflanzen unter Glas kann ein stärkerer Rückschnitt erforderlich sein. Abgeblühte Blütenstände sollten entfernt werden, außer natürlich es ist die Bildung von Früchten gewünscht.

Samen werden im Frühjahr bei Temperaturen von 19 bis 24° ausgesät. Im Sommer können Kopfstecklinge genommen werden.

[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge

[Bearbeiten] Siehe auch

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[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Non-commercial Links

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