Ageratum
| Ageratum L. |
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| Ageratum houstonianum 'Blaue Donau' |
Die Gattung Ageratum, (=Leberbalsam) ist eine von ca. 1500 Gattungen in der Familie der Asteraceae (=Korbblütler). Die 44 Arten sind Halbsträucher oder Ein- und Zweijährige. Die verschiedenen Arten stammen aus Nordamerika und Südamerika.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Die Anlehnung des wissenschaftlichen Gattungsnamen durch Linné an die aus Amerika stammende Achillea ageratum Süsse Schafgarbe oder Leberbalsam-Schafgarbe erklärt sich durch die ähnliche Infloreszenz, nämlich zu dichten Doldentrauben vereinigte Köpfchen und den wie bei Achillea an Cumarin erinnernden Duft.
[Bearbeiten] Merkmale
Die Pflanzen haben einen aufrechten, buschigen oder polsterförmigen Wuchs. Die bunten Blüten ziehen Schmetterlinge an. Die einfachen Blätter sind gegenständig oder wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch, eiförmig, lanzettlich oder dreieckig und haben einen ganzrandigen oder gezähnten Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Die Blätter sind gestielt und mittelgrün.
Die violetten, blauen oder weissen Blüten sind in Schirmtrauben oder in Zymen angeordnet. Diese setzen sich nur aus zwittrigen Röhrenblüten zusammen. Die Röhrenblüten haben teilweise Spreublätter. Die Hüllblätter weisen teilweise einen trockenen Rand auf und sind 2 bis 3-reihig angeordnet.
Die Antheren der 5 Staubblätter sind zu einer Röhre verklebt, die Filamente sind frei.
Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist unterständig.
Die Früchte sind Achänen. Die Arten besitzen teilweise einen krönchenförmigen Pappus aus 5 bis 6 Haaren.
[Bearbeiten] Arten
Die Kategorie Ageratum bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.
[Bearbeiten] Standort
Ideal sind geschützte Standorte in voller Sonne. Der Boden sollte fruchtbar und feucht, aber gut durchlässig sein.
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
Mitte des Sommer sollten die Pflanzen großzügig gewässert werden um die Blüte zu verlängern. Das Entfernen von abgeblühten Blütenständen fördert eine zweite Blüte.
Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat, entweder im zeitigen Frühling bei 16 bis 18°C oder im Herbst und Winter bei 10°C.
[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
Die Pflanzen sind anfällig für Wurzelfäule.
[Bearbeiten] Siehe auch
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[Bearbeiten] Literatur
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
- Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
[Bearbeiten] Non-commercial Links
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