Allium cernuum

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Allium cernuum Roth

Alliaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: grundst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: glockenf&ouml;rmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

61C / b71f53 

Knospenanordnung: Dolde

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Amaryllidales
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Allium cernuum, umgangssprachlich Nickender Lauch, gehört zu den Zwiebel- und Knollenpflanzen.

Namensherkunft

Allium cernuum wurde 1798 von Albrecht Wilhelm Roth beschrieben und benannt.

Taxonomie

Allium cernuum ist eine Art aus der Gattung Allium, die circa 943 bis 1011 Arten umfasst und zur Familie der Alliaceae (Lauchgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Allium sativum.

Merkmale

Allium cernuum - Blütenstiele
Allium cernuum - Blüten

Wuchs

Die Zwiebeln bildenden, aufrecht wachsenden, horstbildenden Pflanzen sind vergleichsweise langlebig und werden 30 bis 40 Zentimeter hoch.

Blätter

Allium cernuum ist sommergrün. Ihre einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Allium cernuum lachsrosa, kräftig rosa oder rosarote, sternförmige Blüten, die in nickenden Dolden angeordnet sind. Die Blüten verströmen einen süsslichen Duft.

Die Pflanzen bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Allium cernuum stammt aus den gesamten USA mit Ausnahme Floridas und Kaliforniens, aus Kanada und Mexiko.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf sandigen, stark durchlässigen, trockenen bis frischen Böden. An trockenen Standorten braucht die Art Schatten und zusätzlich Feuchtigkeit. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 5.8 und 6.8 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freifläche an sonniger Stelle auf trockem Boden
  • Steinanlagen an sonniger Stelle auf trockem Boden

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: ausdauernd trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Schön im Steingarten, in trockenen Wiesen oder Waldrandpflanzungen. Ihre Blüten, Stängel und auch Zwiebeln können in der Küche verwendet werden.
Werden einige Zwiebeln eng zusammen gepflanzt, bildet sich in kurzer Zeit ein Horst mit vielen Dolden. Die Pflanztiefe beträgt 8-10 cm.
Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 bis 30 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung.
Geeignet auch für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Schnittblumen und zur Bienenweide.
Zierlauch-Arten sind hervorragende Strukturbildner in Pflanzungen, sie sollten aber stets in Gesellschaft mit anderen standortgerechten Stauden und Gräsern verwendet werden, weil ihre eigene Schmuckwirkung zeitlich begrenzt ist.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach der Blüte nicht zurückschneiden: Geben Sie den Pflanzen die Möglichkeit, sich durch Aussaat zu verbreiten!

Vermehrung durch Aussaat oder durch Brutzwiebeln.

Sorten

Beispiele:

  • 'Hidcote' ('Major') [Pink Giant] - kräftig rosa
  • 'White Dwarf' - weissblühend
  • 'Croton' - hellweinrot, abweichende Blütezeit im Sommer

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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