Alnus cordata

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Alnus cordata (Loisel.) Duby

Betulaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: herzförmig

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Zapfen

III

1B / e2db2f 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: h&auml;ngend

Kronenform: breit kegelf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Corylales

Alnus cordata, umgangssprachlich Herzblättrige Erle, Italienische Erle, ist ein Baum.

Namensherkunft

Alnus cordata wurde bereits von Jean Louis August Loiseleur-Deslongchamps beschrieben und benannt, aber erst von Jean Étienne Duby in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Alnus cordata ist eine Art aus der Gattung Alnus, die circa 57 bis 79 Arten umfasst und zur Familie der Betulaceae (Birkengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Alnus glutinosa.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Bäume haben eine breit kegelförmige Krone und werden 15 bis 25 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 7 bis 8 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist längsrissig und braun.

Blätter

Alnus cordata ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind herzförmig, fein gesägt und gestielt.

Blüten und Früchte

Im März trägt Alnus cordata hängende, grünlich gelbe radförmig vierzählige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Die Bäume tragen braune Zapfen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Alnus cordata stammt aus Süd-Italien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6). Die Pflanzen eignen sich für den Quellschutz.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Alleebaum, Verkehrsbegleitgrün, kleinkroniger Straßenbaum, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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