Aloe vera

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Aloe vera (L.) Burm.f.

Aloaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: rosettig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Asparagales
Subordo:
Aloineae
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Aloe vera, umgangssprachlich Echte Aloe, ist eine sukkulente Staude.

Namensherkunft

Aloe vera wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1768 von Nicolaas Laurens Burman in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Aloe vera ist eine Art aus der Gattung Aloe, die circa 535 bis 609 Arten umfasst und zur Familie der Aloaceae (Aloengewächse) gehört.

Merkmale

Aloe vera - Habitus

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und langlebigen Stauden werden 50 bis 60 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Aloe vera ist immergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind lanzettlich und gezähnt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Aloe vera gelbe röhrenförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Aloe vera stammt aus dem Nordosten Afrikas, dem tropischen Afrika, Südafrika, Lesotho und Swasiland, Indien und von der Arabischen Halbinsel und ist in Griechenland, auf der Iberischen Halbinsel, der Apenninenhalbinsel, Kreta und in der Türkei eingebürgert. Die Pflanzen sind sowohl nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. 1. 2001 als auch nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt (vergleiche EG-Verordnung Nr. 338/97 Anhänge A und B vom 9. Dezember 1996, geändert am 18. Dezember 2000).

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Geeignet als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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