Amberboa
| Amberboa (Pers.) Less. |
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| Amberboa moschata |
Die Gattung Amberboa, (=Bisampflanze, Amberkörbchen) ist eine von ca. 1500 Gattungen in der Familie der Asteraceae (=Korbblütler). Die 6 Arten sind sommergrüne Ein- und Zweijährige. Die verschiedenen Arten stammen aus dem Mittelmeerraum, West-Asien und Zentralasien.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
"Die Gattung wurde bereits von Christiaan Hendrik Persoon beschrieben und benannt, aber erst 1832 von Christian Friedrich Lessing in die heute gültige Systematik eingeordnet. Der Gattungsname wurde ursprünglich als Amberboi von Sébastien Vaillant veröffentlicht und 1754 in Königl. Akad. Wiss. Paris Phys. Abh., 5: 182 zitiert und abgewandelt in Amberboa Vaill.. Die Untergattung Centaurea L. subg. Amberboa Pers. wurde 1807 von Christian Hendrik Persoon in Synopsis plantarum, 2, 481 veröffentlicht. Die Arten aus der Untergattung Centaurea L. subg. Amberboa Persoon wurden aus der Gattung Centaurea L. ausgegliedert und bilden die reaktivierte Gattung Amberboa (Pers.) Less.. Der Gattungsname 'Amberboa (Pers.) Less. wurde 1832 von Christian Friedrich Lessing, in Synopsis Generum Compositarum ..., 8 veröffentlicht. Der erste Namensteil der Gattung steht wahrscheinlich in Bezug auf Ambra, einer grauen, wachsartige Substanz aus dem Verdauungstrakt von Pottwalen. Sie wurde früher bei der Parfümherstellung verwendet. Heute ist sie von synthetischen Substanzen weitgehend verdrängt und wird nur noch in wenigen exklusiven Parfüms verwendet."
[Bearbeiten] Merkmale
Die einfachen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal oder lanzettlich und haben einen ganzrandigen oder eingeschnittenen Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die roten, rosa, violetten oder weissen Blüten sind einzeln angeordnet. Die randlichen Röhrenblüten sind ungeschlechtig, steril, zygomorph und vergrößert und enden mit fünf Kronlappen. Die inneren Röhrenblüten sind fertil und radiärsymmetrisch. Die Hüllblätter besitzen einen trockenhäutigen, braunen Rand, wovon die inneren mit Spitzen, trockenhäutige, braune und glatte oder stachelige Anhängsel besitzen. Die Spreublätter sind borstenförmige Schuppen (setiform).
Die Antheren der 5 Staubblätter sind zu einer Röhre verklebt, die Filamente sind frei.
Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist unterständig.
Die Früchte sind Achänen. Sie besitzen einen Pappus aus Schuppen.
[Bearbeiten] Arten
Die Kategorie Amberboa bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.
[Bearbeiten] Standort
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
[Bearbeiten] Siehe auch
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[Bearbeiten] Literatur
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
- Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
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