Anaphalis margaritacea

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Anaphalis margaritacea (L.) Benth.

Asteraceae

Lebensform: Staude

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: doppelt gef&uuml;llt
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales

Anaphalis margaritacea, umgangssprachlich Silberimmortelle, ist eine Staude.

Namensherkunft

Anaphalis margaritacea wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1873 von George Bentham und Joseph Dalton Hooker in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Anaphalis margaritacea ist eine Art aus der Gattung Anaphalis, die circa 126 bis 134 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Stauden werden 50 bis 60 Zentimeter hoch. Sie haben einen aufrechten Wuchs, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Anaphalis margaritacea ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter sind etwa 20 bis 30 Zentimeter groß und haben eine weich behaarte Oberfläche. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juli ist Anaphalis margaritacea sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße, doppelt gefüllte radförmig vielzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Stauden zahlreiche schwarze Achänen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Anaphalis margaritacea stammt aus Alaska, Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, den nördlichen Präriestaaten der USA, den Rocky Mountains, dem Südwesten der USA, dem Nordwesten der USA, Kalifornien, Japan und China und ist in Deutschland und in Nordeuropa und eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 6 und 7,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 15 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)
  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Anaphalis margaritacea gilt als wertvolle Wildstaude. Der Zierwert entsteht vor allem durch das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 35 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Heidegärten, Dachbegrünung und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Solitär und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung • Aussaat . Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. • Stecklinge • Teilung


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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