Aphelandra
| Aphelandra R.Br. |
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| Aphelandra gigantiflora |
Die Gattung Aphelandra, (=Glanzkölbchen ) ist eine von 225 Gattungen in der Familie der Acanthaceae (=Akanthusgewächse). Die 175 Arten sind immergrüne Halbsträucher, Sträucher oder Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus dem tropischen Nordamerika, Zentralamerika und Südamerika.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Die Gattung wurde 1810 von Robert Brown beschrieben und benannt. Der botanische Gattungsname ist aus den griechischen Wörtern aphéles für einfach und anér, andrós für Mann, nach den einfächrigen, unbewehrten Antheren, abgeleitet.
[Bearbeiten] Merkmale
Die einfachen Blätter sind gegenständig oder wechselständig angeordnet. Sie sind elliptisch oder lineal und haben einen ganzrandigen, gezähnten, gekerbten oder gebuchteten Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.
Die gelben, orangen, roten, blauen oder weissen Blüten sind in Ähren angeordnet. Die Blütenstände sind endständig und haben sich deckende, oft farbige Deckblätter. Die einzelnen Blüten sind 4-seitig angeordnet.
Sie haben 5 Kelchblätter und 5 verwachsene Kronblätter. Die fünf Kronblätter sind röhren- bis trichterförmig verwachsen. Die Kronröhre ist gerade oder gebogen. Die Kronröhre endet zweilippig. Die aufrechte Oberlippe ist höchstens leicht zweilappig. Die manchmal zurückgekrümmte Unterlippe ist dreilappig. Die Farbe der Kronblätter reicht von weiß oder gelb über orangefarben bis rot.
Die Krone ist eine Lippenblüte mit zygomorpher Blütensymmetrie. Die Knospendeckung ist dachig.
Die zwittrigen Blüten haben 4 Staubblätter. Die Gattung besitzt nur eine Theke je Anthere.
Die 2 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind fachspaltige Kapseln. Sie haben 1-2 Samen je Fach.
[Bearbeiten] Arten
Die Kategorie Aphelandra bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.
[Bearbeiten] Standort
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
[Bearbeiten] Siehe auch
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[Bearbeiten] Literatur
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
- Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
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