Aronia melanocarpa var. melanocarpa

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Aronia melanocarpa var. melanocarpa

Rosaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eiförmig

Blattgliederung: einfach

         

Blütenform: radförmig<br>fünfzählig
Fruchtform: Sammelbalgfrucht

155B / f6eae3 

Knospenanordnung: Schirmrispe

Blüte: einfach
Blütenhabitus: aufrecht

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales
[Bearbeiten]   [Versionen]

Aronia melanocarpa var. melanocarpa (= Mespilus arbutifolia var. melanocarpa, Pyrus melanocarpa, Sorbus melanocarpa), umgangsprachlich Gewöhnliche Kahle Apfelbeere oder auch Schwarzfrüchtige Apfelbeere, ist ein Strauch.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Namensherkunft

Die Bezeichnung Kahle Apfelbeere bezieht sich wahrscheinlich auf die Blätter, die im Gegensatz zu Aronia arbutifolia unterseits kahl sind.

[Bearbeiten] Taxonomie

Die Gewöhnliche Kahle Apfelbeere ist eine von drei Varietäten von Aronia melanocarpa. Diese gehört zur Gattung Aronia, die 2 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört.

[Bearbeiten] Merkmale

[Bearbeiten] Wuchs

Der Strauch wird etwa zwei Meter hoch und bis zu drei Meter breit. Er hat einen aufrechten Wuchs, im Alter sind die Triebe meist etwas übergeneigt.

[Bearbeiten] Blätter

Aronia melanocarpa var. melanocarpa ist sommergrün, die Blätter sind wechselständig angeordnet und gestielt. Sie sind mittelgrün, verkehrt eiförmig und haben einen fein gezähnten Rand. Im Herbst färben sie sich leuchtend rot bis dunkelrot, selten auch hellrot.

Blütenstand
Früchte und beginnende Herbstfärbung

[Bearbeiten] Blüten und Früchte

Die radförmig fünfzähligen Blüten sind weiss, manchmal auch leicht rosa überhaucht mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter. Sie erscheinen von Mai bis Juni und sind in Schrimrispen angeordnet.

Die runden Sammelbalgfrüchte sind etwa erbsengross und entwickeln sich im September. Sie sind zunächst rot, mit der Reife färben sie sich glänzend schwarz. Sie sind essbar, reich an Vitamin C und sehr zierend. Ausserdem sind sie bei Vögeln sehr beliebt.

[Bearbeiten] Wurzelsystem

Der Sträucher haben ein flaches Wurzelsystem mit hohem Feinwurzelanteil. Durch Ausläuferbildung können Kolonien entstehen.

[Bearbeiten] Verbreitung

Aronia melanocarpa var. melanocarpa stammt aus dem östlichen Kanada, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA und dem Südosten der USA.

[Bearbeiten] Standort

Die Gewöhnliche Kahle Apfelbeere bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt Temperaturen bis -28,2º C. Im allgemeinen ist sie sehr anspruchslos, was die Bodenverhältnisse angeht, am wohlsten fühlt sie sich aber auf sandigen und steinigen Lehmböden oder sandigen Tonböden, die trocken bis frisch sind.

[Bearbeiten] Verwendung

[Bearbeiten] Garten

Durch die auffälligen Blüten, eine frühe Herbstfärbung und die attraktiven Fruchtstände eignen sich die Sträucher nicht nur für gemischte Srauchpflanzungen sondern auch als einzeln gepflanztes Ziergehölz. Für einen reichen Fruchtansatz benötigen sie einen vollsonnigen Standort.

[Bearbeiten] Nahrungsmittel

Obwohl die Früchte auch roh genießbar sind empfielt sich doch die Verarbeitung zu Gelee, Marmelade oder auch Saft, da sie dabei etwas von ihrem herb-sauren Aroma verlieren. Der Saft hat eine dunkelrote bis schwarze Farbe und wird in der Lebensmittelindustrie als natürlicher Farbstoff zum Einfärben von Konserven verwendet.

[Bearbeiten] Pflege

Apfelbeeren erfordern zwei Arten von Schnittmaßnahmen, um einen gesunden Wuchs und reichen Blüten- und Fruchtansatz zu gewähren. Zum einen sollten im zeitigen Frühjahr, vor Beginn der Wachstumsperiode, über Kreuz wachsende Äste entfernt werden. Außerdem sollte regelmäßig ein Viertel bis ein Fünftel der ältesten Äste bis auf den Boden zurückgeschnitten werden. Nach der Blüte sollten die Triebe, die Blüten getragen haben, bis zur nächsten Knospe abgeschnitten werden. Will man die volle Fruchternte geschieht der Schnitt natürlich erst danach.

[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge

Keine Probleme bekannt.

[Bearbeiten] Literatur

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