Asclepias
| Asclepias L. |
|---|
| Asclepias currassavica |
Die Gattung Asclepias, (=Seidenpflanze) ist eine von ca. 400 Gattungen in der Familie der Apocynaceae (=Hundsgiftgewächse). Die 108 Arten sind sommergrüne oder immergrüne Halbsträucher, Sträucher, Stauden oder Ein- und Zweijährige. Die verschiedenen Arten stammen aus Süd-Afrika, aus gemäßigten Zonen in Nordamerika sowie aus tropischen Zonen in Nord- und Südamerika.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Die Gattung wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt. Ursprünglich nannte Plinius der ältere Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz) Asclepias, nach Asklepios, dem griechischen Gott der Heilkunst, Schüler von Cheiron, dem Namensgeber der Chironia. Als Grundlage zur wissenschaftlichen Beschreibung des Taxons Asclepias diente A. syriaca, welche ähnliche Laubblätter und Blütenstände wie der aus derselben Familie stammende Schwalbenwurz aufweist. Carl von Linné hat dessen antiken Namen auf die aus Nordamerika und und Südafrika stammende Gattung übertragen. Ebenso wegen ihrer Ähnlichkeit zu Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz), die Caspar Bauhin (* 17. Januar 1560 in Basel; † 5. Dezember 1624 ebenda) feststellte, hat auch die Art Gentiana asclepiadea ihren Namen.
[Bearbeiten] Merkmale
Die einfachen Blätter sind gegenständig, wechselständig oder quirlständig angeordnet. Sie sind elliptisch, eiförmig oder lanzettlich und haben einen ganzrandigen Rand.
Die grünen, gelben, roten, rosa oder weissen Blüten sind in Dolden angeordnet. Die Blütenstände sind endständig oder stehen seitlich an den Pflanzen.
Sie haben 5 Kelchblätter und 5 verwachsene Kronblätter. Die Arten besitzen eine 2-reihige Nebenkrone .
Die Krone ist zurückgeklappt mit radiärer Blütensymmetrie. Die Knospendeckung ist klappig.
Die zwittrigen Blüten haben 5 Staubblätter. Die Staubblätter sind mehr oder weniger mit dem Fruchtknoten verwachsen. Die Antheren haben aus den Konnektiven der Staubblätter gebildete Anhängsel.
Die 3 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist oberständig. Die Samenanlagen sind parietal am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Balgfrüchte. Die Fruchtblätter sind nur durch einen Griffelkopf verwachsen.
[Bearbeiten] Arten
Die Kategorie Asclepias bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.
[Bearbeiten] Standort
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
[Bearbeiten] Siehe auch
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[Bearbeiten] Literatur
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
- Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
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