Berberis vulgaris

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Berberis vulgaris L.

Berberidaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: becherförmig
Frucht: Beere

V

6A / f9cf21 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: einfach
Blütenhabitus: hängend

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Berberidales
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Berberis vulgaris, umgangssprachlich Gewöhnliche Berberitze, Sauerdorn, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Berberis vulgaris wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Berberis vulgaris ist die Typus-Art der Gattung Berberis, die circa 595 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Berberidaceae (Berberitzengewächse) gehört.

Merkmale

Berberis vulgaris - Habitus
Berberis vulgaris - Blüten
Berberis vulgaris - Zweige
Berberis vulgaris - Früchte

Wuchs

Die Sträucher werden 2,5 bis 3 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Berberis vulgaris ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, ganzrandig und sitzend. Im Herbst nehmen sie eine attraktive kräftig orange Färbung an.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Berberis vulgaris hängende, gelbe becherförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den mehrjährigen Trieben. Sie sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Sommer tragen die Sträucher rote Beeren.

Wurzelsystem

Verbreitung

Berberis vulgaris stammt aus Europa, dem Kaukasus, dem östlichen Kanada und den USA.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3). Die Pflanzen eignen sich für den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern.

Verwendung

Geeignet für Wind- und Bodenschutz, außerdem geeignet als Hangbepflanzung, Bienenweide, Vogelweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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