Bletilla striata

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Bletilla striata (Thunb.) Rchb.f.

Orchidaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: feucht

Blattstand: keine Angabe
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: orchideenartig
Frucht: keine Angabe

74B / 9f1a70 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: gefüllt
Blütenhabitus: aufrecht

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Orchidales
[Bearbeiten]   [Versionen]

Bletilla striata, umgangssprachlich Gestreifte Chinaorchidee, ist eine Staude.

Namensherkunft

Bletilla striata wurde bereits von Carl Peter Thunberg beschrieben und benannt, aber erst 1878 von Heinrich Gustav Reichenbach in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Bletilla striata ist die Typus-Art der Gattung Bletilla, die circa 5 bis 7 Arten umfasst und zur Familie der Orchidaceae (Orchideen) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 20 bis 60 Zentimeter hoch.

Blätter

Bletilla striata ist sommergrün. Die Blätter sind grün und einfach. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Bletilla striata aufrechte leuchtend dunkelviolette Blüten. Die Blüten sind gefüllte orchideenartige Blüten die in Trauben angeordnet sind.


Wurzelsystem

Verbreitung

Bletilla striata stammt aus China, dem Osten Tibets und Japan. Die Pflanzen sind sowohl nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. 1. 2001 als auch nach dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt (vergleiche EG-Verordnung Nr. 338/97 Anhänge A und B vom 9. Dezember 1996, geändert am 18. Dezember 2000).

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 haben. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe, Winternässe

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 bis 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Im Herbst zurückschneiden.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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