Brunsvigia
| Brunsvigia Heist. |
|---|
| Brunsvigia josephinae |
Die Gattung Brunsvigia, (=Brunsvigie ) ist eine von ca. 60 Gattungen in der Familie der Amaryllidaceae (=Amaryllisgewächse). Die 19 Arten sind Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus Südafrika, Lesotho und Swasiland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Die Gattung wurde 1755 von Lorenz Heister beschrieben und benannt. Die Gattung wurde zu Ehren von Herzog Karl I. (* 1. August 1713 in Braunschweig; † 26. März 1780 ebenda) von Braunschweig-Wolfenbüttel - lat. Brunsvigia, althochdt. Brunswich (=Braunschweig) benannt. Dieser war Stifter des Collegium Carolinum, der heutigen Technischen Universität Braunschweig und Förderer der Wissenschaften, u.a. der Erforschung der Pflanzen, insbesondere der am Kap vorkommenden Art Brunsvigia orientalis.
[Bearbeiten] Merkmale
Die einfachen Blätter sind grundständig angeordnet. Sie sind lineal und haben einen ganzrandigen Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Die Nervatur der Blätter ist ohne Mittelrippe.
Die roten oder rosa Blüten sind in Dolden angeordnet. Die Hüllblätter sind nicht verwachsen. Sie haben 6 verwachsene Perigonblätter. Die Nebenkrone fehlt. Die Krone ist radförmig sechszählig mit radiärer oder zygomorpher Blütensymmetrie. Die zwittrigen Blüten haben 6 Staubblätter. Die Blüten besitzen die bei Monokotylen üblichen 3er Wirtel mit zwei Staubblattkreisen. Die Staubblätter sind am Grund und mit dem Perigon verwachsen. Die Antheren sind dorsifix. Der Griffel endet mit 3 Narben.
Die 3 Fruchtblätter sind zu einem Fruchtknoten verwachsen. Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Samenanlagen sind zentral-winkelständig am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind fachspaltige Kapseln. Jedes Fruchtfach enthält 3-10 Samen. Der Samen ist eiförmig.
[Bearbeiten] Arten
Die Kategorie Brunsvigia bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.
[Bearbeiten] Standort
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
[Bearbeiten] Siehe auch
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[Bearbeiten] Literatur
- Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
- Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
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