Bryophyllum laetivirens

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Bryophyllum laetivirens (Desc.) V.V.Byalt

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   9

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: Balgfrucht

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: hängend

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales
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Bryophyllum laetivirens ist eine sukkulente Staude, die an den Blatträndern Kindel bildet.

Namensherkunft

Bryophyllum laetivirens wurde bereits von Bernard M. Descoings beschrieben und benannt, aber erst von V.V. Byalt in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Bryophyllum laetivirens ist eine Art aus der Gattung Bryophyllum, die circa 35 bis 37 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 15 bis 30 Zentimeter hoch.

Blätter

Bryophyllum laetivirens ist immergrün. Die Blätter sind einfach und gegenständig angeordnet. Sie sind eiförmig, gekerbt und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Januar bis März trägt Bryophyllum laetivirens hängende, hellgrüne röhrenförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Bryophyllum laetivirens stammt von Madagaskar und den Komoren.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -7°C (WHZ 9). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten vor heißer Mittagssonne geschützt.

Verwendung

Die Stauden eignen sich zur Kultur im Kalthaus und temperierten Gewächshaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in frostfreiem Klima möglich. Geeignet als Kübelpflanze und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum alle 6 Wochen während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Bewurzeln von Kindeln.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Bryophyllum laetivirens

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