Bulbine frutescens
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Bulbine frutescens (L.) Willd. |
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| Asphodelaceae | |||||
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Divisio: Magnoliophyta Subdivisio: Magnoliophytina Classis: Liliopsida Subclassis: Liliidae Superordo: Lilianae Ordo: Asparagales |
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Bulbine frutescens (Stelzen-Bulbine) ist eine sukkulente Staude, die vor allem wegen ihrer auffälligen Blüten und langer Blühzeit beliebt ist.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Bulbine frutescens wurde bereits von Carl Linnaeus beschrieben und benannt, aber erst 1809 von Carl Ludwig von Willdenow in die heute gültige Systematik eingeordnet. Der Name "Bulbine" leitet sich vom lateinischen bulbus ab, was "Knolle, Zwiebel" bedeutet. Warum dieser Name gewählt wurde ist unklar, da die Pflanzen keine Zwiebeln oder Knollen haben sondern Rhizome ausbilden.
[Bearbeiten] Taxonomie
Bulbine frutescens ist eine Art aus der Gattung Bulbine, die 71 Arten umfasst und zur Familie der Asphodelaceae (Affodillgewächse) gehört.
[Bearbeiten] Merkmale
[Bearbeiten] Wuchs
Die aufrechten Blätter der Staude sind bis zu 15 Zentimeter lang. In der Blütezeit werden sie von 30 bis 45 Zentimeter langen Blütenständen überragt. Die Pflanzen haben einen buschigen Wuchs. Durch unterirdische Rhizome entstehen mit der Zeit ausladende Pflanzen, die bis zu einem Meter Durchmesser haben.
[Bearbeiten] Blätter
Die immergrünen Blätter sind lanzettlich bis lineal geformt und haben einen glatten Rand. Sie sind fleischig und bläulich grün gefärbt.
[Bearbeiten] Blüten und Früchte
Die sechs Kronblätter sind gelb, manchmal auch orange, und bilden gemeinsam mit einem Büschel von gelben Staubblättern attraktive Blüten. Diese sind in aufrechten Trauben angeordnet und erscheinen im Frühling. Eine zweite, weniger reiche Blüte erfolgt im Herbst.
Die Früchte sind fachspaltige Kapseln, deren schwarze Samen durch den Wind verbreitet werden.
[Bearbeiten] Verbreitung
Bulbine frutescens stammt aus Südafrika, wo sie in den Provinzen Nord-, West- und Ostkap vorkommt. Das Hauptvorkommen ist trockenen Tälern des Ostkap.
[Bearbeiten] Standort
Bulbine frutescens bevorzugt einen sonnigen Standort. Sie verträgt zwar auch teilweisen Schatten, wächst dann allerdings weniger kompakt. Sie wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden und fühlt sich in frischen Substraten wohl. Es werden Temperaturen bis zu -12° C vertragen. Bei härteren Frösten können zwar die Blätter beschädigt werden, im Frühjahr werden aber schnell neue gebildet.
[Bearbeiten] Verwendung
[Bearbeiten] Garten
Bulbine frutescens eignet sich gut als pflegeleichter Bodendecker oder Kübelpflanze sowie für den Stein- oder Kaktusgarten. Gute Pflanzpartner sind zum Beispiel Agapanthus, Dalea capitata, Eupatorium greggii oder Penstemon.
[Bearbeiten] Volksheilkunde
Die Blätter der Stelzen-Bulbine enthalten einen geleeartigen Saft, der antibakterielle Wirkstoffe enthält. In Afrika wird dieser Saft traditionell als Heilmittel bei Insektenstichen, Verbrennungen und Hautausschlag angewendet. Ein mit frischen Blättern zubereiteter Tee wir bei Erkältungen, Husten oder Arthritis eingenommen.
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
Wegen ihrer sukkulenten Blätter verträgt die Stelzen-Bulbine auch lange Trockenperioden und sollte im Herbst und Winter nur sehr mäßig gegossen werden. Damit die Pflanzen nicht verkahlen können sie gelegentlich eingekürzt werden, abgeblühte Blütenstände können entfernt werden.
Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr über Samen, Stecklinge oder durch das Teilen von Pflanzen.
[Bearbeiten] Sorten
Die Sorte 'Hallmark' hat einen kompakteren Wuchs und orange Blüten.
[Bearbeiten] Literatur
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
- Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
[Bearbeiten] Non-commercial Links
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- Bulbine frutescens bei plantzafrica (engl.), abgerufen am 20.03.2011
- United States Department of Agriculture (engl.)es:Bulbine frutescens
