Cardamine pratensis

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Cardamine pratensis L.

Brassicaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: Schote

75D / cfb0e0 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: horstartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Capparales
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Cardamine pratensis, umgangssprachlich Wiesen-Schaumkraut, ist eine Staude.

Namensherkunft

Cardamine pratensis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Cardamine pratensis ist eine Art aus der Gattung Cardamine, die circa 259 bis 338 Arten umfasst und zur Familie der Brassicaceae (Kreuzblütler) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen horstartigen Wuchs und werden 30 bis 45 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 25 Zentimeter.

Blätter

Cardamine pratensis ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Fiederblättchen sind lineal und ganzrandig, sie sind parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von April bis Juni trägt Cardamine pratensis aufrechte, hellviolette radförmig vierzählige Blüten die in Rispen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Schoten.

Wurzelsystem

Verbreitung

Cardamine pratensis stammt aus Europa, Nord-Asien und Nordamerika.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte lehmig, tonhaltig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)
  • Wasserrand

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 5 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, außerdem geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Bei richtiger Standortwahl ist kaum bis keine Pflege notwendig.

  • Die Pflanzen breiten sich durch Selbstaussaat leicht aus.
  • Im Herbst zurückschneiden.

Vermehrung • Aussaat • Teilung • Blattstecklinge


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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Blume des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

1980 Gentiana pneumonanthe | 1981 Narcissus pseudonarcissus | 1982 Cephalanthera rubra | 1983 Tulipa sylvestris | 1984 Adonis aestivalis | 1985 Aquilegia vulgaris | 1986 Arnica montana | 1987 Eryngium maritimum | 1988 Calla palustris | 1989 Dianthus carthusianorum | 1990 Jasione montana | 1991 Andromeda polifolia | 1992 Drosera rotundifolia | 1993 Fritillaria meleagris | 1994 Dactylorhiza majalis | 1995 Trollius europaeus | 1996 Pulsatilla vulgaris | 1997 Carlina acaulis | 1998 Stratiotes aloides | 1999 Caltha palustris | 2000 Lithospermum purpurocaeruleum | 2001 Geranium sanguineum | 2002 Viola riviniana | 2003 Agrostemma githago | 2004 Soldanella alpina | 2005 Rhinanthus angustifolius | 2006 Cardamine pratensis | 2007 Geum rivale | 2008 Carduus nutans | 2009 Cichorium intybus | 2010 Iris sibirica | 2011 Narthecium ossifragum | 2012 Dianthus deltoides | 2013 Hepatica nobilis | 2014 Butomus umbellatus | 2015 Succisa pratensis


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