Carlina acaulis

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Carlina acaulis L.

Asteraceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandig-kiesig

Blattstand: rosettig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Asteridae
Superordo:
Asteranae
Ordo:
Asterales
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Carlina acaulis ist eine Staude.

Namensherkunft

Carlina acaulis wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Grosse Eberwurz
  • Silberdistel
  • Stängellose Silberdistel
  • Wetterdistel

Taxonomie

Carlina acaulis ist eine Art aus der Gattung Carlina, die circa 54 bis 75 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Carlina vulgaris.

Merkmale

Carlina acaulis - Blüten
Carlina acaulis - Blütenstand

Wuchs

Die Stauden werden 5 bis 10 Zentimeter hoch.

Blätter

Carlina acaulis ist sommergrün. Die einfachen, silbergrauen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind lanzettlich und fiederteilig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Carlina acaulis weiße radförmig vielzählige Blüten die einzeln angeordnet sind. Die Blütenköpfe haben in der Regel einen Durchmesser von 4 bis 5 cm, können aber auch bis 8 cm Durchmesser erreichen (Zierform). Die am Rand des Blütenköpfchens sitzenden 3,5 bis 5,5 cm langen silberweißen, manchmal leicht rötlichen inneren Hüllblätter sind keine Blüten. Die Röhrenblüten befinden sich in der Mitte des Körbchens, sind weiss bis rot gefärbt und werden bei hoher Luftfeuchte von den Hüllblättern umschlossen. Die kurz über dem Boden aufsitzenden Blütenköpfe sind einzeln oder selten zu mehreren vorhanden.

Die Früchte sind Achänen und haben einen 1 bis 1,5 cm langem Pappus.

Wurzelsystem

Verbreitung

Carlina acaulis stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln und Nordeuropas. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 bis 40 Zentimetern. Geeignet als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen entwickeln sich am besten wenn man sie ungstört wachsen lässt.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif
Blume des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

1980 Gentiana pneumonanthe | 1981 Narcissus pseudonarcissus | 1982 Cephalanthera rubra | 1983 Tulipa sylvestris | 1984 Adonis aestivalis | 1985 Aquilegia vulgaris | 1986 Arnica montana | 1987 Eryngium maritimum | 1988 Calla palustris | 1989 Dianthus carthusianorum | 1990 Jasione montana | 1991 Andromeda polifolia | 1992 Drosera rotundifolia | 1993 Fritillaria meleagris | 1994 Dactylorhiza majalis | 1995 Trollius europaeus | 1996 Pulsatilla vulgaris | 1997 Carlina acaulis | 1998 Stratiotes aloides | 1999 Caltha palustris | 2000 Lithospermum purpurocaeruleum | 2001 Geranium sanguineum | 2002 Viola riviniana | 2003 Agrostemma githago | 2004 Soldanella alpina | 2005 Rhinanthus angustifolius | 2006 Cardamine pratensis | 2007 Geum rivale | 2008 Carduus nutans | 2009 Cichorium intybus | 2010 Iris sibirica | 2011 Narthecium ossifragum | 2012 Dianthus deltoides | 2013 Hepatica nobilis | 2014 Butomus umbellatus | 2015 Succisa pratensis


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