Carum carvi

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Carum carvi L.

Apiaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: doppelt<br>gefiedert

    

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Ach&auml;ne

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Doppeldolde

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Aralianae
Ordo:
Araliales
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Carum carvi gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Carum carvi wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Gemeiner Kümmel
  • Kümmel
  • Wiesenkümmel
  • Wiesen-Kümmel

Taxonomie

Carum carvi ist die Typus-Art der Gattung Carum, die circa 31 bis 96 Arten umfasst und zur Familie der Apiaceae (Doldenblütler) gehört.

Merkmale

Carum carvi - Früchte

Wuchs

Die Pflanzen sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 40 bis 60 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Carum carvi ist sommergrün. Die doppelt gefiederten, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die Fiederblättchen sind lanzettlich und ganzrandig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Carum carvi weiße radförmig fünfzählige Blüten die in Doppeldolden angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Von Sommer bis Herbst tragen die Pflanzen braune Achänen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Carum carvi stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Britischen Inseln, aus der Türkei, dem Kaukasus, dem Norden des Irans, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Kamtschatka, Zentralasien, der Mongolei, Afghanistan, dem Himalaya, China und Nordwest-Afrika und ist in Nordamerika und Neuseeland eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Für den Arterhalt sollen einige Samenstände stehenbleiben.
  • Um Selbstaussaat zu verhindern nach der Blüte zurückschneiden.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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