Centaurea montana
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Centaurea montana L. |
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Divisio: Magnoliophyta Subdivisio: Magnoliophytina Classis: Rosopsida Subclassis: Asteridae Superordo: Asteranae Ordo: Asterales |
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Centaurea montana (= Cyanus montanus), umgangsprachlich Berg-Flockenblume, ist eine Staude die vor allem wegen ihrer zweifarbigen Blüten beliebt ist.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensherkunft
Centaurea montana wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.
[Bearbeiten] Taxonomie
Die Berg-Flockenblume ist eine Art aus der Gattung Centaurea, die 250 Arten umfasst und zur Familie der Asteraceae (Korbblütler) gehört.
[Bearbeiten] Merkmale
[Bearbeiten] Wuchs
Die Staude wird etwa 30 bis 70 Zentimeter hoch. Da sie sich sowohl durch Selbstaussaat als auch durch Ausläufer vermehrt können mit der Zeit kleine, teppichartige Kolonien mit bis zu 60 Zentimeter Durchmesser entstehen.
[Bearbeiten] Blätter
Die Berg-Flockenblume ist sommergrün und hat eiförmige bis lanzettliche, mittelgrüne Blätter. Diese sind normalerweise ganzrandig, selten auch schwach gezähnt. Sie sind wechselständig angeordnet. Die unteren Blätter sind manchmal kurz gestielt, meist sind die Blätter aber sitzend. Die Blattunterseite ist graufilzig, verkahlt aber mit der Zeit.
[Bearbeiten] Blüten und Früchte
Die radförmig vielzähligen Blüten sind zweifarbig. Die sterilen Zungenblüten sind hellblau und bis zu 4,5 Zentimeter lang. Die Röhrenblüten sind violett mit dunkelblau-violetten Antheren. Die Blüten erscheinen von Juni bis August und sind normalerweise einzeln angeordnet. Manchmal stehen auch wenige Blüten in einer Schirmtraube. Die grünen Hüllblätter haben einen schwarzen, ausgefransten Rand.
Die Achänen haben einen Pappus mit gefiederten Haaren.
[Bearbeiten] Verbreitung
Centaurea montana stammt aus den Gebirgsregionen von der Iberischen Halbinsel, Frankreich, der Apenninenhalbinsel, Zentraleuropa, dem östlichen Mitteleuropa, Slowenien und Kroatien und ist eingebürgert in Finnland.
[Bearbeiten] Standort
Die Berg-Flockenblume bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und verträgt Temperaturen bis -40º C. Sie wächst auf sandigen und steinigen Lehmböden, sandigen Tonböden und fühlt sich in feuchten Substraten wohl.
[Bearbeiten] Verwendung
Centaurea montana eignet sich sehr gut für den Steingarten, einen Naturgarten oder als Unterpflanzung von lichten Gehölzgruppen. Sehr schön ist sie auch als Begleitstaude von Digitalis, Anemone oder Lamium. Die lang haltbaren Blüten können auch als Schnitt- oder Trockenblumen verwendet werden.
[Bearbeiten] Pflege und Vermehrung
Abgeblühte Blütenstände sollten entfernt werden um so einen weiteren Blütenansatz zu fördern.
Die Vermehrung erfolgt über Aussaat im Sommer oder über Wurzelstecklinge im Winter.
[Bearbeiten] Arten und Sorten
- Centaurea montana 'Alba', weiße Blüten
- Centaurea montana 'Carnea', pinke Blüten
- Centaurea montana 'Parkam', große, dunkelviolette Blüten
- Centaurea montana 'Violetta', dunkelviolette Blüten
[Bearbeiten] Krankheiten und Schädlinge
Echter Mehltau kann den Pflanzen Probleme bereiten.
[Bearbeiten] Literatur
- Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
- Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
- Centaurea montana in Flora of North America (engl.)
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