Eschscholzia californica

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Eschscholzia californica Cham.

Papaveraceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandig-kiesig

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt:

Blattform:

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vierz&auml;hlig
Frucht: keine Angabe

28B / ff7117 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Papaverales
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Eschscholzia californica, umgangssprachlich Kalifornischer Kappenmohn, Schlafmützchen, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Eschscholzia californica wurde 1820 von Ludolf Karl Adelbert von Chamisso beschrieben und benannt.

Taxonomie

Eschscholzia californica ist eine Art aus der Gattung Eschscholzia, die circa 15 bis 33 Arten umfasst und zur Familie der Papaveraceae (Mohngewächse) gehört.

Merkmale

Eschscholzia californica - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise kurzlebigen Pflanzen werden 5 bis 60 Zentimeter hoch, sie haben einen aufrechten Wuchs und bilden nur eine Sprossachse aus. Hauptwachstumszeit ist von Frühjahr bis Herbst. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Blätter

Eschscholzia californica hat einfache, dunkelgrüne wechselständig angeordnete Blätter. Diese sind gestielt und fiederspaltig. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juni bis Oktober ist Eschscholzia californica sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann orange radförmig vierzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Im Sommer bilden die Pflanzen zahlreiche braune Früchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Eschscholzia californica stammt aus Oregon und Kalifornien und ist in Zentraleuropa und West-Europa eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-kiesig sowie vergleichsweise mager sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 5,8 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 17 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 45 bis 90 Zentimetern. Geeignet für Dachbegrünung.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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