Helleborus niger

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Helleborus niger L.

Ranunculaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: grundständig
Blatt: Wintergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: gefingert

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Ranunculopsida
Subclassis:
Ranunculidae
Superordo:
Ranunculanae
Ordo:
Ranunculales
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Helleborus niger, umgangssprachlich Christrose, Schwarze Nieswurz, ist eine Staude.

Namensherkunft

Helleborus niger wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Helleborus niger ist die Typus-Art der Gattung Helleborus, die circa 22 bis 49 Arten umfasst und zur Familie der Ranunculaceae (Hahnenfussgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Stauden haben einen buschigen Wuchs und werden 20 bis 30 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Helleborus niger ist wintergrün. Die gefingerten, grünen Blätter sind grundständig. Die verkehrt eilanzettlichen Fiederblättchen sind gestielt und fein gezähnt. Die Blätter sind etwa 20 bis 30 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Dezember bis März trägt Helleborus niger weiße radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome.

Verbreitung

Helleborus niger stammt aus Zentraleuropa, Italien, Slowenien und Kroatien und ist in Frankreich (ohne Korsika) und Tschechien eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, tonhaltig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)
  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Helleborus niger gilt als wertvolle Schnittstaude. Der Zierwert entsteht vor allem durch den attraktiven Winteraspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 35 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, Auswildern, Naturgärten, Steingärten, Staudenrabatten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Giftigkeit

Helleborus niger ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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