Hyacinthoides hispanica

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Hyacinthoides hispanica (Mill.) Rothm.

Asparagaceae

Lebensform: Zwiebel- oder<br> Knollenpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   7

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: grundst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: glockenf&ouml;rmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

V

100D / 9d9ee6 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: aufrecht

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Asparagales
[Bearbeiten]   [Versionen]

Hyacinthoides hispanica, umgangssprachlich Spanisches Hasenglöckchen, ist eine robuste Zwiebelpflanze, die rasch große Bereiche in Besitz nimmt.

Namensherkunft

Hyacinthoides hispanica wurde bereits von Philip Miller beschrieben und benannt, aber erst 1944 von Werner Hugo Paul Rothmaler in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Hyacinthoides hispanica ist eine Art aus der Gattung Hyacinthoides, die circa 11 bis 12 Arten umfasst und zur Familie der Hyacinthaceae (Hyazinthengewächse) gehört.

Merkmale

Hyacinthoides hispanica - Habitus
Hyacinthoides hispanica - Blüten

Wuchs

Die Pflanzen werden 20 bis 40 Zentimeter hoch.

Blätter

Hyacinthoides hispanica ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind grundständig. Sie sind lanzettlich und ganzrandig.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Hyacinthoides hispanica aufrechte, hellblaue glockenförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Hyacinthoides hispanica stammt von der Iberischen Halbinsel und ist auf den Britischen Inseln, in Frankreich (ohne Korsika), Italien und dem Westen der Balkanhalbinsel eingebürgert.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölz (meist sehr humusreicher Boden)

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 5 bis 15 Zentimetern, am besten kommen die Pflanzen in Gruppen von 5 bis 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Auswildern und für Naturgärten, außerdem geeignet als Kübelpflanze und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen ziehen im Frühsommer ein.
  • Die Pflanzen breiten sich durch Brutknollen aus.
  • Die Pflanzen breiten sich durch Selbstaussaat aus.
  • Verwelkte Blüten entfernen wenn keine Selbstaussaat gewünscht ist.
  • Das Laub nach der Blüte stehenlassen damit die Pflanze Kraft für das kommende Jahr sammeln kann.
  • Im Herbst 8 Zentimeter tief pflanzen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Bewurzeln von Ablegern im Sommer.

Sorten

Giftigkeit

Sämtliche Pflanzenteile sind giftig und können bei Verzehr starkes Unwohlsein verursachen. Sämtliche Pflanzenteile können bei Kontakt zu Hautreizungen führen.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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