Juglans regia

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Juglans regia L.

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Steinfrucht

V

151A / 999019 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales
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Juglans regia ist ein Baum.

Namensherkunft

Juglans regia wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Nussbaum
  • Walnuss
  • Welschnuss
  • Echte Walnuss

Taxonomie

Juglans regia ist die Typus-Art der Gattung Juglans, die circa 21 bis 84 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört.

Merkmale

Juglans regia - Habitus
Juglans regia - Blüten
Juglans regia - Rinde
Juglans regia - Zweige
Juglans regia - Früchte

Wuchs

Die Bäume werden 15 bis 20 Meter hoch, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Sie sind vergleichsweise schnellwüchsig und haben eine breite Krone. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis über 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist längsrissig und grausilber.

Blätter

Juglans regia ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die elliptischen Fiederblättchen sind ganzrandig. Sie sind gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung ist im Sommer dicht, im Winter locker.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Juglans regia olivgrüne, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Von Sommer bis Herbst tragen die Bäume zahlreiche braune Steinfrüchte die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden tiefe Wurzeln.

Verbreitung

Juglans regia stammt aus Südost-Europa und West-Asien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen einen pH-Wert zwischen 6 und 7,5 sowie eine Oberbodendicke von mindestens 1,02 Metern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 27 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden
  • mittlere Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 2 Metern. Geeignet als Alleebaum, Solitär, Bienenweide, Vogelweide und als Vogelschutzgehölz. Die Pflanzen eignen sich gut zur Produktion von Feuerholz.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen sollten möglichst nicht verpflanzt werden.
  • Im Spätsommer können die Pflanzen, falls unbedingt notwendig, geschnitten werden. Grundsätzlich sollte ein Schnitt aber vermieden werden.

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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Baum des Jahres in Deutschland HP Blatt grün 05-05-72 graphic file 1KB.gif

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