Lonicera acuminata

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Lonicera acuminata Wall.

Caprifoliaceae

Lebensform: Kletterpflanze
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Wintergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Beere

179A / 961d22 

Knospenanordnung: Rispe

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Dipsacanae
Ordo:
Dipsacales

Lonicera acuminata, umgangssprachlich Henrys Geissblatt, ist eine windende Kletterpflanze mit dunkelroten Blüten und schwarz-blauen Beeren.

Namensherkunft

Lonicera acuminata wurde von Nathaniel Wallich beschrieben und benannt.

Taxonomie

Lonicera acuminata ist eine Art aus der Gattung Lonicera, die circa 128 bis 432 Arten umfasst und zur Familie der Caprifoliaceae (Geissblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Lonicera caprifolia.

Merkmale

Lonicera acuminata - Blätter
Lonicera acuminata - Blüten
Lonicera acuminata - Zweige

Wuchs

Die Kletterpflanzen sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 3 bis 5 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 1.5 bis 2.5 Meter.

Blätter

Lonicera acuminata ist wintergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juli trägt Lonicera acuminata dunkelrote trichterförmige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Herbst tragen die Kletterpflanzen zierende schwarze Beeren.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln und faserige Wurzeln.

Verbreitung

Lonicera acuminata stammt aus dem Himalaya.

Standort

Die Kletterpflanzen bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Der Boden sollte humos sein. Im Halbschatten sind die Pflanzen weniger anfällig für einen Befall durch Blattläuse.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der Zierwert von Lonicera acuminata entsteht vor allem durch den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1 Meter, am besten kommen die Kletterpflanzen in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Dachgärten, die Begrünung von Wänden und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Bodendecker, Rankpflanze an Zäunen, Rankpflanze in Bäumen und als Vogelweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Im Spätwinter oder nach der Blüte einkürzen um die Pflanzen an den vorhandenen Platz anzupassen. Um Verkahlen zu verhindern regelmäßig zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Giftigkeit

Lonicera acuminata ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Geschwüre am Holz deuten auf einen Befall durch Feuerbrand hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten großzügig entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links