Mentha x piperita

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Mentha x piperita L.

Lamiaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: Klausenfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae
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Mentha x piperita, umgangssprachlich Pfefferminze, Pfeffer-Minze, ist eine wüchsige Staude, deren Blätter traditionell als Tee gegen Fieber eingesetzt werden.

Namensherkunft

Mentha x piperita wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Mentha x piperita ist eine Art aus der Gattung Mentha, die circa 56 bis 327 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Mentha spicata.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 30 bis 90 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 0.6 bis 1 Meter.

Blätter

Mentha x piperita ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und grob gesägt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis Juli trägt Mentha x piperita weiße Lippenblüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Sommer tragen die Stauden braune Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome.

Verbreitung

Mentha x piperita stammt aus : Gartenherkunft und ist in Europa eingebürgert.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Der Zierwert von Mentha x piperita entsteht vor allem durch den Duft und das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Geeignet für Bauerngärten, Naturgärten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Kübelpflanze, Schnittblumen und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Ausläufer entfernen wenn keine Ausbreitung gewünscht ist.
  • Im Herbst zurückschneiden.

Vermehrung • Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr • Teilung im Frühjahr oder im Herbst • Kopfstecklinge im Frühjahr oder im Sommer


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Blattflecken und welke Blüten deuten auf Anthraknose hin. Dies ist eine Pilzerkrankung die die Pflanze zum Absterben bringt. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und vernichtet werden. Bessere Belüftung und Hygiene wirken vorbeugend.

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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