Myosotis sylvatica

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Myosotis sylvatica Ehrh. ex Hoffm.

Boraginaceae

Lebensform: Ein- oder<br> Zweij&auml;hrige
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Klausenfrucht

108C / b5c6f4 

Knospenanordnung: Wickel

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: nickend

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Solananae
Ordo:
Boraginales

Myosotis sylvatica, umgangssprachlich Wald-Vergissmeinnicht, gehört zu den Ein- und Zweijährigen.

Namensherkunft

Myosotis sylvatica wurde bereits von Jakob Friedrich Ehrhart beschrieben und benannt, aber erst 1791 von George Franz Hoffmann gültig veröffentlicht.

Taxonomie

Myosotis sylvatica ist eine Art aus der Gattung Myosotis, die circa 35 bis 326 Arten umfasst und zur Familie der Boraginaceae (Boretschgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Myosotis scorpioides.

Merkmale

Myosotis sylvatica - Blüten

Wuchs

Die Pflanzen werden 15 bis 30 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 30 bis 60 Zentimeter.

Blätter

Myosotis sylvatica ist sommergrün. Die einfachen, mittelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und sitzend.

Blüten und Früchte

Von April bis Juni trägt Myosotis sylvatica nickende, leuchtend himmelblaue radförmig fünfzählige Blüten die in Wickeln angeordnet sind.

Die Pflanzen bilden Klausenfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Myosotis sylvatica stammt aus Europa und dem Kaukasus.

Standort

Die Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig, sandig-tonig oder lehmig-tonig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Geeignet für Naturgärten und für gemischte Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

  • Sämlinge entfernen.

Vermehrung durch Aussaat am Standort im Frühjahr.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Weiße Büschel oder weißer Belag auf der Blattunterseite deutet auf einen Befall durch Falschen Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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