Phyllostachys nigra

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Phyllostachys nigra (Lodd. ex Lindl.) Munro

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

V

200D / 47291f 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Phyllostachys nigra, umgangssprachlich Schwarzrohrbambus, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Phyllostachys nigra wurde bereits von Conrad Loddiges beschrieben und benannt, aber erst von William Munro in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Phyllostachys nigra ist eine Art aus der Gattung Phyllostachys, die circa 54 bis 75 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser sind vergleichsweise schnellwüchsig und werden 3 bis 7 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3.5 Meter.

Blätter

Phyllostachys nigra ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und ganzrandig, gestielt und parallelnervig. Die Blätter sind etwa 250 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Im Mai trägt Phyllostachys nigra braune, in Trauben angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind zwittrig.

Im Sommer tragen die Gräser Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Rhizome.

Verbreitung

Phyllostachys nigra stammt aus China.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8). Im Winter stehen die Pflanzen am besten hell.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Ballentrockenheit, Staunässe

Verwendung

Geeignet für Hecken und für den Wintergarten, außerdem geeignet als Kübelpflanze, Solitär, Schnittblumen und als Zimmerpflanze.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum alle 2 bis 3 Wochen während des Wachstums .


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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