Pieris japonica

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Pieris japonica (Thunb.) D.Don ex G.Don

Ericaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   6

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: krugartig
Frucht: fachspaltige Kapsel

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Ericanae
Ordo:
Ericales

Pieris japonica, umgangssprachlich Japanische Lavendelheide, ist ein Strauch.

Namensherkunft

Pieris japonica wurde bereits von Carl Peter Thunberg beschrieben und benannt, aber erst 1834 von George Don nach einer früheren Beschreibung von David Don in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Pieris japonica ist eine Art aus der Gattung Pieris, die circa 6 bis 17 Arten umfasst und zur Familie der Ericaceae (Erikagewächse) gehört.

Merkmale

Pieris japonica - Habitus
Pieris japonica - Blätter
Pieris japonica - Blüten

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Sträucher haben einen aufrechten Wuchs und bilden mehrere Stämme aus. Sie werden 2 bis 4 Meter hoch und breiten sich langsam aus. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 2 bis 3 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grau.

Blätter

Pieris japonica ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eilanzettlich, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von März bis Mai ist Pieris japonica sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße krugartige Blüten die in Rispen angeordnet sind. Die Pflanzen blühen an den einjährigen Trieben.

Von Frühjahr bis Sommer tragen die Sträucher braune fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Pieris japonica stammt aus Japan.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4,2 und 5,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -23°C (WHZ 6) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 29 Wochen.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Heiden/Dünen (nährstoff- und kalkarmer Boden)
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, sauerstoffarme Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden

Verwendung

Der Zierwert von Pieris japonica entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt und den Duft. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,3 bis 1,6 Metern. Geeignet für Heidegärten und für Steingärten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.

Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Bilder von weiteren Pieris japonica Sorten.

Krankheiten und Schädlinge

Offene Wunden an Wurzeln und Sprossen, oft einhergehend mit erhabenen Borkenringen und Pusteln deuten auf eine Pilzerkrankung hin. Die befallenen Teile sollten entfernt und vernichtet werden.

Blattflecken deuten auf eine Pilz- oder Bakterienerkrankung hin. Bakterielle Flecken sind eher eckig und gelb umrandet, Pilzflecken normalerweise rundlich mit einer Zone mit Fruchtkörpern. Die befallenen Teile sollten entfernt werden, bei einer Pilzerkrankung wird zusätzlich ein Fungizid eingesetzt.

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Verkrüppelte oder entfärbte Blätter und Blüten weisen auf einen Befall durch älchen hin. Dies führt zum Absterben der Pflanze, befallene Pflanzen sollten entfernt werden.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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