Piper nigrum

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Piper nigrum L.

Piperaceae

Lebensform: Kletterpflanze
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   10

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Steinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Piperopsida
Subclassis:
Piperidae
Superordo:
Piperanae
Ordo:
Piperales
[Bearbeiten]   [Versionen]

Piper nigrum ist eine verholzende Kletterpflanze, die am Naturstandort bis zu 10 Meter hoch werden kann.

Namensherkunft

Piper nigrum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Deutsche Namen

  • Echter Pfeffer
  • Schwarzer Pfeffer
  • Weisser Pfeffer

Taxonomie

Piper nigrum ist eine Art aus der Gattung Piper, die circa 1083 bis 2454 Arten umfasst und zur Familie der Piperaceae (Pfeffergewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Kletterpflanzen werden 3 bis 4 Meter hoch.

Blätter

Piper nigrum ist immergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind eiförmig, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Piper nigrum weiße, in Ähren angeordnete Blüten.

Die Kletterpflanzen tragen essbare und sehr zierende rote Steinfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Piper nigrum stammt aus Südost-Asien.

Standort

Die Kletterpflanzen bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Sand.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit, vor heißer Mittagssonne geschützt.

Verwendung

Die Kletterpflanzen eignen sich zur Kultur im Warmhaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in tropischem Klima möglich. Geeignet für den Wintergarten.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.
  • Nach Bedarf im Spätwinter leicht zurückschneiden.

Vermehrung durch Aussaat im zeitigen Frühjahr bei 20 °C. Außerdem Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Siebartige Löcher in der Blattoberseite deuten auf einen Befall durch Erdflöhe hin. Vorbeugend können Gemüsenetze verwendet werden.

Bei Larven an Sämlingen, Stecklinge, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um Rüsselkäfer. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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