Punica granatum

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Punica granatum L.

Punicaceae

Lebensform: Strauch
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Beere

28B / ff7117 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Myrtanae
Ordo:
Myrtales
Subordo:
Lythrineae
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Punica granatum, umgangssprachlich Granatapfel, ist ein bedornter Strauch oder auch Kleinbaum.

Namensherkunft

Punica granatum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Punica granatum ist eine Art aus der Gattung Punica, die circa 1 bis 3 Arten umfasst und zur Familie der Punicaceae (Granatapfelgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Sträucher haben einen vasenförmigen Wuchs und werden 2 bis 5 Meter hoch. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Holz und Rinde

Blätter

Punica granatum ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lanzettlich, ganzrandig und gestielt. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Juni bis August ist Punica granatum sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann orange trichterförmige Blüten die in Büscheln angeordnet sind. Die Pflanzen sind zwittrig, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Von Sommer bis Herbst tragen die Sträucher zahlreiche rote Beeren die an der Pflanze verbleiben. Die Früchte sind sowohl essbar als auch sehr zierend.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden Ausläufer, über die sie sich vegetativ vermehren.

Verbreitung

Punica granatum stammt aus der Türkei, Südwest-Asien und Zentralasien und ist in Frankreich (ohne Korsika), der Schweiz, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, auf der Apenninenhalbinsel und der Iberischen Halbinsel eingebürgert.

Standort

Die Sträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 6 und 6,9 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 51 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 20 Wochen. Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • geringe Toleranz: salzhaltige Böden

Verwendung

Der Zierwert von Punica granatum entsteht vor allem durch den attraktiven Herbstaspekt. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 3,5 Metern. Die Sträucher eignen sich zur Kultur im Kalthaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in Regionen mit milden Wintern möglich. Geeignet für Hecken und für den Wintergarten, außerdem geeignet als Kübelpflanze, Solitär und als Spalier.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als mäßig pflegeintensiv einzustufen.

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühjahr bei 16 °C. Außerdem Vermehrung durch halbharte Stecklinge im Sommer. Die Bewurzelung erfolgt in einem beheizten Vermehrungsbeet.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Verkrüppelte oder entfärbte Blätter und Blüten weisen auf einen Befall durch Älchen hin. Dies führt zum Absterben der Pflanze, befallene Pflanzen sollten entfernt werden.


Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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