Quercus petraea

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Quercus petraea (Matt.) Liebl.

Fagaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Nuss

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Faganae
Ordo:
Fagales
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Quercus petraea, umgangssprachlich Gewöhnliche Trauben-Eiche, Trauben-Eiche, ist ein Baum.

Namensherkunft

Quercus petraea wurde bereits von Heinrich Gottfried von Mattuschka beschrieben und benannt, aber erst 1784 von Franz Kaspar Lieblein in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Quercus petraea ist eine Art aus der Gattung Quercus, die circa 641 bis 798 Arten umfasst und zur Familie der Fagaceae (Buchengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Quercus robur.

Merkmale

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und langlebig. Sie haben eine breite Krone und werden 25 bis 30 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt bis über 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist borkig oder längsrissig und grausilber.

Blätter

Quercus petraea ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eiförmig, gelappt und gestielt. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Quercus petraea gelbe, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Die Bäume tragen braune Nüsse.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden tiefe Wurzeln.

Verbreitung

Quercus petraea stammt aus Europa und West-Asien.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Streusalz

Verwendung

Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Alleebaum, Hangbepflanzung, Solitär, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide, Vogelweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten bei Samenreife oder durch Propfen.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Ein weißer, puderartiger Belag auf der Pflanze deutet auf einen Befall durch Echten Mehltau hin. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und zusätzlich ein Fungizid einsetzt werden. Halten Sie die Wurzeln feucht und gießen Sie die Pflanzen nicht von oben. Eine verbesserte Belüftung wirkt vorbeugend.

Pilzfruchtkörper im Herbst, gehemmtes Wachstum oder Absterben der Pflanze deuten auf den Hallimasch-Pilz hin. Die befallen Pflanzen sollten mitsamt den Wurzeln entfernt werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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