Rubus chamaemorus

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Rubus chamaemorus L.

Rosaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Nutzpflanze

Standort: Sonne   2

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: rund

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Sammelsteinfrucht

N999D / ffffff 

Knospenanordnung: einzeln

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Rosanae
Ordo:
Rosales

Rubus chamaemorus, umgangssprachlich Moltebeere, ist eine Staude.

Namensherkunft

Rubus chamaemorus wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Rubus chamaemorus ist eine Art aus der Gattung Rubus, die circa 422 bis 1892 Arten umfasst und zur Familie der Rosaceae (Rosengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Rubus fruticosus.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen und kurzlebigen Stauden werden 5 bis 30 Zentimeter hoch. Sie haben einen halb aufrechten Wuchs und bilden Dickichte, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Rubus chamaemorus ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind rund, grob gesägt und gestielt. Die Belaubung ist dicht.

Blüten und Früchte

Während der Blütezeit von Mai bis Juni ist Rubus chamaemorus sehr attraktiv. Die Pflanzen tragen dann weiße radförmig fünfzählige Blüten die einzeln angeordnet sind.

Im Sommer tragen die Stauden orange Sammelsteinfrüchte die sowohl essbar als auch sehr zierend sind.

Wurzelsystem

Verbreitung

Rubus chamaemorus stammt aus Nordeuropa, von den Britischen Inseln, aus dem östlichen Mitteleuropa, Osteuropa, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, Korea, Alaska, Kanada, Grönland und dem Nordosten der USA. Die Pflanzen sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Februar 2001 geschützt.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 5,2 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -45°C (WHZ 2) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 1,2 bis 1,8 Metern. Geeignet für Steingärten.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat. Die Pflanzen sind Kaltkeimer, müssen also stratifiziert werden. Außerdem Vermehrung durch ausgehärtete Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links