Salix purpurea

Aus Hortipedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hortipedia Commons %LABEL_PRINTING QR Code

Salix purpurea L.

Salicaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Nutzpflanze / Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: sandiger Ton

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: becherf&ouml;rmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: &Auml;hre

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: rundlich bis breit<br>s&auml;ulenf&ouml;rmig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Salicales
[Bearbeiten]   [Versionen]

Salix purpurea, umgangssprachlich Gewöhnliche Purpur-Weide, Purpur-Weide, ist ein Baum.

Namensherkunft

Salix purpurea wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Salix purpurea ist eine Art aus der Gattung Salix, die circa 456 bis 795 Arten umfasst und zur Familie der Salicaceae (Weidengewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Salix alba.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume haben eine rundliche bis breit säulenförmige Krone und werden 4 bis 6 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 3 bis 5 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist gelb bis schwarz.

Blätter

Salix purpurea ist sommergrün. Die einfachen, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind verkehrt eilanzettlich, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Von März bis April trägt Salix purpurea violette becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Die Bäume bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden flache Wurzeln.

Verbreitung

Salix purpurea stammt aus ganz Europa mit Ausnahme Nordeuropas, aus der Türkei, Israel und Jordanien, dem Kaukasus, dem Norden des Irans, Westsibirien (bis zum Jenissei), Zentralasien, China, Japan und Nordwest-Afrika und ist in Nordeuropa eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig, kiesig-lehmig oder sandig-tonig sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5). Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, den Quellschutz und den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Verwendung

Am besten kommen die Bäume in Gruppen von über 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Hangbepflanzung, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

Das könnte Sie auch interessieren

Commercial Links