Sempervivum globiferum

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Sempervivum globiferum L.

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: rosettig
Blatt: Immergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>vielz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

3D / efe981 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Sempervivum globiferum, umgangssprachlich Gewöhnliche Fransenhauswurz, ist eine sukkulente Staude mit blass gelb-grünen, an den Spitzen oft rot überhauchten Blättern.

Namensherkunft

Sempervivum globiferum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sempervivum globiferum ist eine Art aus der Gattung Sempervivum, die circa 41 bis 282 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sempervivum tectorum.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 4 bis 8 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 20 Zentimeter.

Blätter

Sempervivum globiferum ist immergrün. Die einfachen, moosgrünen Blätter sind in Rosetten angeordnet. Sie sind lanzettlich, gewimpert und sitzend.

Blüten und Früchte

Von Juni bis August trägt Sempervivum globiferum hellgelbe radförmig vielzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sempervivum globiferum stammt aus den Alpen.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sowie vergleichsweise mager sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7). Bei der Topfkultur empfiehlt sich Kakteenerde oder Topferde mit beigemischtem Grus.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten mäßig luftfeucht, bei guter Belüftung. Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Alpinum (besonders für konkurrenzschwache Pflanzen geeignet)
  • Steinanlagen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 15 Zentimetern, am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 5 Stück zur Geltung. Die Stauden eignen sich zur Kultur im Alpinhaus. Geeignet für Steingärten und für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Friedhofsgrün und als Kübelpflanze.

Pflege und Vermehrung

  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Kakteendünger geben.
  • Im Sommer reichlich gießen, im Winter nicht gießen. Das Substrat zwischen den Wassergaben komplett austrocknen lassen .

Vermehrung durch Aussaat oder durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Braune, orange oder gelbliche Pusteln auf Sprossen oder Blattunterseiten werden wahrscheinlich durch Pilzbefall (Rost) hervorgerufen. Die befallenen Pflanzenteile sollten entfernt und ein Fungizid eingesetzt werden. Außerdem sollte die Belüftung verbessert und die Luftfeuchtigkeit verringert werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Sempervivum globiferum

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