Thymus serpyllum

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Thymus serpyllum L.

Lamiaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   5

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: Lippenblüte
Frucht: keine Angabe

82C / 7b4c9a 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: einfach
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Lamiales
Subordo:
Lamiineae
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Thymus serpyllum, umgangssprachlich Gewöhnlicher Sand-Thymian, ist ein teppichbildender Halbstrauch mit aromatischem Laub.

Namensherkunft

Thymus serpyllum wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Thymus serpyllum ist eine Art aus der Gattung Thymus, die circa 355 bis 510 Arten umfasst und zur Familie der Lamiaceae (Lippenblütler) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Thymus vulgaris.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 10 bis 25 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 30 Zentimeter.

Holz und Rinde

Blätter

Thymus serpyllum ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und gestielt. Die Blätter haben eine weich behaarte Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juni bis September trägt Thymus serpyllum violette Lippenblüten die in Büscheln angeordnet sind.

Die Halbsträucher bilden Nüsse.

Wurzelsystem

Verbreitung

Thymus serpyllum stammt aus Europa und ist in Nordamerika eingebürgert.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen sonnigen Standort auf trockenen bis frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 4 und 6 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -29°C (WHZ 5).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Heiden/Dünen (nährstoff- und kalkarmer Boden)
  • Steinanlagen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der Zierwert von Thymus serpyllum entsteht vor allem durch den Duft und das zierende Laub. Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 30 Zentimetern, am besten kommen die Halbsträucher in Gruppen von 5 bis 15 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten, Dachgärten, Dachbegrünung und für Beete und Rabatten, außerdem geeignet als Friedhofsgrün, Bodendecker, Kübelpflanze und als Bienenweide.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach Bedarf im Frühjahr zurückschneiden.

Vermehrung durch Teilung.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Plötzliche Welke oder fahlgrüne Verfärbungen deuten auf einen Pilzbefall (Phytophthora-Wurzelfäule) hin. Befallene Pflanzen sollten entfernt werden. Vorbeugend sollten Staunässe und Überdüngung vermieden werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Thymus serpyllum

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