Zuletzt geändert am 30. Mai 2011 um 15:34

Aloinopsis


Die Gattung Aloinopsis ist eine von 134 Gattungen in der Familie der Aizoaceae (=Eiskrautgewächse). Die 8 Arten sind Stauden. Die verschiedenen Arten stammen aus Süd-Afrika.

Namensherkunft

Die Gattung wurde 1926 von Martin Heinrich Gustav Schwantes beschrieben und benannt. Der botanische Name der Gattung leitet sich vom Namen der Gattung Aloe und dem griechischen Substantiv opsis (=Aussehen) ab. Er verweist auf die aloeähnliche Form der Blätter einiger ursprünglich zur Gattung gehörender Arten, die heute in die Gattung Nananthus eingeordnet sind.

Merkmale

Die einfachen Blätter sind gegenständig oder grundständig angeordnet. Sie sind eiförmig oder rautenförmig und haben einen ganzrandigen oder geschweiften Rand. Es sind keine Nebenblätter vorhanden. Die Blätter sind im Querschnitt 3-kantig, rund oder flach. Die Oberfläche ist papillös.

Die gelben, hellorangen oder rosa Blüten sind einzeln oder in Büscheln angeordnet. Bei den Arten sind Deckblätter vorhanden. Sie haben 5 bis 6 Kelchblätter und viele lineare freie Kronblätter. Blattsukkulente mit Kelch und Kronblättern, die häufig mit Staminoiden in die Staubblätter übergehen. Die Kronblätter sind in 2-3 Reihen angeordnet und können längs gestreift sein oder ändern ihre Farbe von der Basis bis zur Spitze. Die Fruchtblätter sind zu Fruchtfächern umgebildet. Die Krone ist radförmig vielzählig mit radiärer Blütensymmetrie. Die zwittrigen Blüten haben viele Staubblätter. Die Staubblätter bilden einen breiten Kegel der die Narben ringförmig einhüllt.

6 bis 14Der Fruchtknoten ist unterständig. Die Samenanlagen sind parietal am Fruchtblatt angewachsen. Die Früchte sind Kapseln.

Arten

Die Kategorie Aloinopsis bietet einen Überblick über die erfassten Arten, Varietäten, Subspecies oder Sorten.

Standort

Pflege und Vermehrung

Krankheiten und Schädlinge

Siehe auch

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Literatur

  • Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2005, ISBN 978-3-937872-16-2
  • Christopher Brickell (Editor-in-Chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der grosse Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.

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