Zuletzt geändert am 17. Oktober 2013 um 17:29

Bouteloua curtipendula

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Bouteloua curtipendula (Michx.) Torr.

Poaceae

Lebensform: Gras
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: frisch

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

200D / 47291f 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Bouteloua curtipendula, umgangssprachlich Hohes Haarschotengras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Bouteloua curtipendula wurde bereits von André Michaux beschrieben und benannt, aber erst 1853 von John Torrey in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Bouteloua curtipendula ist eine Art aus der Gattung Bouteloua, die circa 35 bis 39 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Gräser werden 50 bis 80 Zentimeter hoch.

Blätter

Bouteloua curtipendula ist sommergrün. Die Blätter sind einfach und wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig.

Blüten und Früchte

Von Juli bis September trägt Bouteloua curtipendula braune, in Trauben angeordnete Blüten.

Die Gräser bilden Karyopsen.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden faserige Wurzeln.

Verbreitung

Bouteloua curtipendula stammt aus Ontario, dem Nordosten der USA, dem zentralen Nordosten der USA, den Rocky Mountains, dem Südosten der USA, den südlichen Präriestaaten der USA, Kalifornien, dem Südwesten der USA, Mexiko und Zentralamerika.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein und einen pH-Wert zwischen 5,5 und 8,5 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 30 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen
  • Steinanlagen
  • Steppen/Trockenwälder (meist kalkreicher Boden)

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • geringe Toleranz: kalkhaltige Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 40 Zentimetern, am besten kommen die Gräser in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet als Bodendecker und als Schnittblumen.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als wenig pflegeintensiv einzustufen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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