Fittonia albivenis

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Fittonia albivenis (Veitch) Brummitt

Acanthaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   10

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Lamianae
Ordo:
Scrophulariales

Fittonia albivenis, umgangssprachlich Fittonie, Silbernetzblatt, ist eine Staude.

Namensherkunft

Fittonia albivenis wurde bereits von John Gould Veitch nach einer früheren Beschreibung von John Lindley beschrieben und benannt, aber erst 1979 von Richard Kenneth Brummitt in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Fittonia albivenis ist die Typus-Art der Gattung Fittonia, die circa 2 bis 4 Arten umfasst und zur Familie der Acanthaceae (Akanthusgewächse) gehört.

Merkmale

Fittonia albivenis - Blätter

Wuchs

Die Stauden werden 10 bis 15 Zentimeter hoch.

Blätter

Fittonia albivenis ist immergrün. Die Blätter sind einfach und gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, ganzrandig und gestielt.

Blüten und Früchte

Fittonia albivenis trägt gelbe, röhrenförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Fittonia albivenis stammt aus Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und dem Norden Brasiliens.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen nur über mindestens 1°C (WHZ 10). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit. Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: Staunässe

Verwendung

Der Zierwert von Fittonia albivenis entsteht vor allem durch das zierende Laub. Die Stauden eignen sich zur Kultur im Warmhaus, eine ganzjährige Freilandkultur ist nur in tropischem Klima möglich. Geeignet für Blumenampeln, außerdem geeignet als Bodendecker.

Pflege und Vermehrung

  • Entfernen um einen kompakten Wuchs zu fördern.
  • Die Triebspitzen entfernen um einen kompakten Wuchs zu fördern.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter mäßig gießen.
  • Die Temperatur sollte im Winter bei 15 bis 17°C liegen.


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Feine Spinnweben auf den Pflanzen deuten auf einen Befall durch die Rote Spinnmilbe hin. Diese saugenden Insekten treten vor allem in Gewächshäusern auf und können mit Insektiziden oder Raubmilben bekämpft werden.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Fittonia albivenis

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