Kniphofia galpinii

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Kniphofia galpinii Baker

Xanthorrhoeaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: grundständig
Blatt: Immergrün

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Blütenform: röhrenförmig
Frucht: fachspaltige Kapsel

28B / ff7117 

Knospenanordnung: Traube

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Liliidae
Superordo:
Lilianae
Ordo:
Xantorrhoeales

Kniphofia galpinii, umgangssprachlich Galpins Fackellilie, ist eine Staude.

Namensherkunft

Kniphofia galpinii wurde 1896 von John Gilbert Baker beschrieben und benannt.

Taxonomie

Kniphofia galpinii ist eine Art aus der Gattung Kniphofia, die circa 74 bis 85 Arten umfasst und zur Familie der Asphodelaceae (Affodillgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden werden 60 bis 80 Zentimeter hoch.

Blätter

Kniphofia galpinii ist immergrün. Die Blätter sind einfach und grundständig. Sie sind lineal und ganzrandig. Die Blätter sind etwa 30 bis 40 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von September bis Oktober trägt Kniphofia galpinii orange röhrenförmige Blüten die in Trauben angeordnet sind.

Die Stauden bilden fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Verbreitung

Kniphofia galpinii stammt aus Südafrika, Lesotho und Swasiland.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig und vergleichsweise nährstoffreich sein. Sie vertragen Temperaturen bis -12°C (WHZ 8).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Beet (nährstoffreicher Boden)
  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • hohe Toleranz: Streusalz

Verwendung

Am besten kommen die Stauden in Gruppen von 3 bis 10 Stück zur Geltung. Geeignet für Steingärten und für Staudenrabatten, außerdem geeignet als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Je heller der Standort desto besser die Entwicklung der Blüten.
  • Blütenstände im Herbst entfernen.
  • Im Frühjahr pflanzen.
  • Für gesundes Wachstum bei der Pflanzung kalibetont düngen und im Herbst Hornspäne geben.

Vermehrung durch Aussaat im Frühbeetkasten im Frühjahr oder durch Teilung im späten Frühjahr.

Sorten

Giftigkeit

Kniphofia galpinii ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Weiße Flecken auf Blüten und Blättern sowie sich nicht öffnende Knospen deuten auf einen Befall durch Thripse hin. Diese Insekten lassen sich mit guter Belüftung und regelmäßigen Wassergaben zurückdrängen, außerdem können Insektizide oder Nützlinge (Raubmilben) eingesetzt werden.

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

Non-commercial Links

es:Kniphofia galpinii

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