Zuletzt geändert am 31. Oktober 2013 um 10:23

Linnaea borealis

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Linnaea borealis L.

Caprifoliaceae

Lebensform: Halbstrauch
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Halbschatten   3

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt eifärmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Beere

63D / e981ab 

Knospenanordnung: Büschel

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: nickend

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Cornidae
Superordo:
Dipsacanae
Ordo:
Dipsacales

Linnaea borealis ist ein Halbstrauch.

Namensherkunft

Linnaea borealis wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Linnaea borealis ist die einzige Art in der Gattung Linnaea, die zur Familie der Caprifoliaceae (Geissblattgewächse) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die Halbsträucher sind vergleichsweise langsamwüchsig und werden 5 bis 10 Zentimeter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 0.6 bis 1 Meter.

Holz und Rinde

Blätter

Linnaea borealis ist immergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind gegenständig angeordnet. Sie sind elliptisch, gezähnt und gestielt. Die Blätter haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Linnaea borealis nickende, rosafarbene trichterförmige Blüten die in Büscheln angeordnet sind.

Die Früchte der Halbsträucher sind braun.

Wurzelsystem

Verbreitung

Linnaea borealis stammt aus ganz Europa mit Ausnahme der Iberischen Halbinsel, aus dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, von der Insel Sachalin, aus Kamtschatka, der Mongolei, Alaska und Grönland.

Standort

Die Halbsträucher bevorzugen einen halbschattigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 6,5 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -40°C (WHZ 3).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Gehölzrand (meist humoser Boden)

Verwendung

Der Zierwert von Linnaea borealis entsteht vor allem durch den Duft. Geeignet für Torfbeete und für Steingärten, außerdem geeignet als Bodendecker.

Pflege und Vermehrung

Vermehrung • Aussaat in Töpfen im Freiland im Herbst • Grünstecklinge im Sommer • Bewurzeln von Ausläufern im Herbst oder im Winter


Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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