Phleum alpinum: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Phleum alpinum''' (= Phleum commutatum, Phleum rhaeticum), umgangsprachlich ''Alpen-Lieschgras'', gehört zu den Gräsern.
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Phleum alpinum, umgangssprachlich ''Alpen-Lieschgras'', gehört zu den Gräsern.
 
== Namensherkunft ==
 
== Namensherkunft ==
Phleum alpinum wurde 1753 von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.
 
  
 
== Taxonomie ==
 
== Taxonomie ==
Das Alpen-Lieschgras ist eine Art aus der [[Genus|Gattung]] [[Phleum]], die 15 Arten umfasst und zur [[Familia|Familie]] der [[Poaceae]] (''Gräser'') gehört.
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Phleum alpinum ist eine Art aus der Gattung Phleum, die circa 17 bis 19 Arten umfasst und zur Familie der [[Poaceae]] (Gräser) gehört.
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== Merkmale ==
 
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=== Wuchs ===
 
=== Wuchs ===
Die Pflanze wird etwa 0,5 m hoch. Sie ist langsamwüchsig und hat eine mittlere Lebensdauer.
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Die vergleichsweise langsamwüchsigen Gräser werden 10 bis 50 Zentimeter hoch, sie haben einen aufrechten Wuchs und haben einen aufrechten Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.
=== Holz und Rinde ===
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=== Blätter ===
 
=== Blätter ===
Phleum alpinum ist sommergrün, die Blätter sind [[Phyllotaxis|wechselständig]] angeordnet.
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Phleum alpinum ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.
Sie sind mittelgrün, lineal geformt und haben einen glatten [[Blattform#Spreitenrand|Rand]].  
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=== Blüten und Früchte ===
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Von Juli bis August trägt Phleum alpinum gelbe, in Rispen angeordnete Blüten.
  
=== Blüten und Früchte===
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Im Sommer tragen die Gräser Karyopsen.
Die Blüten sind gelb und erscheinen von Juli bis August.
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Die Blüten sind in Rispen angeordnet.  
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Die Früchte sind [[Karyopse]]n. Sie entwickeln sich im Sommer.
 
 
=== Wurzelsystem ===
 
=== Wurzelsystem ===
== Verbreitung ==
 
Phleum alpinum stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, West- und Ost-Sibirien, Kamtschatka, Zentralasien, Afghanistan sowie Ostasien und in eingebürgert in Nordamerika, Mexiko, Chile, Argentinien und Uruguay.
 
  
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== Verbreitung ==
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Phleum alpinum stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Kamtschatka, Zentralasien, Afghanistan und Ost-Asien und ist in Nordamerika, Mexiko, Chile, Argentinien und Uruguay eingebürgert.
 
== Standort ==
 
== Standort ==
Das Alpen-Lieschgras bevorzugt einen halbschattigen Standort.  
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Die Gräser bevorzugen einen halbschattigen Standort auf nassen Böden. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 5 und 7,5 haben. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.
  
Trockenperioden werden schlecht, schlechte Sauerstoffversorgung des Bodens wird schlecht vertragen. Phleum alpinum ist nur gering kalktolerant.
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'''Toleranz spezieller Standortbedingungen'''
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*keine Toleranz: salzhaltige Böden
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*geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  
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== Krankheiten und Schädlinge ==
 
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=== Einzelnachweise ===
 
*Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: ''Der große Zander.'' Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
 
*Christoper Brickell (Editor-in-chief): ''RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants.'' 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
 
*[http://www.efloras.org/ efloras.org]
 
  
== Non-commercial Links==
 
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*[http://plants.usda.gov/ United States Department of Agriculture] (engl.)
 
  
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== Literatur ==
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*Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: ''Der große Zander.'' Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
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*Christoper Brickell (Editor-in-chief): ''RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants.'' Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)
  
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== Non-commercial Links ==
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*[http://plants.usda.gov/java/profile?symbol=PHAL2 Phleum alpinum] beim ''United States Department of Agriculture'' (engl.)
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*[http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&taxon_id=200025871 Phleum alpinum] in der ''Flora of China'' (engl.)
  
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Aktuelle Version vom 18. Juli 2013, 16:36 Uhr

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Phleum alpinum L.

Poaceae

Lebensform: Gras

Standort: Halbschatten  

Bodenfeuchte: nass

Blattstand: wechselst&auml;ndig
Blatt: Sommergr&uuml;n

Blattform: lineal

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: keine Angabe
Frucht: Karyopse

3A / f8da21 

Knospenanordnung: Rispe

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: buschig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Liliopsida
Subclassis:
Commelinidae
Superordo:
Poanae
Ordo:
Poales

Phleum alpinum, umgangssprachlich Alpen-Lieschgras, gehört zu den Gräsern.

Namensherkunft

Taxonomie

Phleum alpinum ist eine Art aus der Gattung Phleum, die circa 17 bis 19 Arten umfasst und zur Familie der Poaceae (Gräser) gehört.

Merkmale

Wuchs

Die vergleichsweise langsamwüchsigen Gräser werden 10 bis 50 Zentimeter hoch, sie haben einen aufrechten Wuchs und haben einen aufrechten Wuchs. Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer.

Blätter

Phleum alpinum ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lineal, ganzrandig und parallelnervig. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von Juli bis August trägt Phleum alpinum gelbe, in Rispen angeordnete Blüten.

Im Sommer tragen die Gräser Karyopsen.

Wurzelsystem

Verbreitung

Phleum alpinum stammt aus ganz Europa, der Türkei, dem Kaukasus, Westsibirien (bis zum Jenissei), Ostsibirien, Kamtschatka, Zentralasien, Afghanistan und Ost-Asien und ist in Nordamerika, Mexiko, Chile, Argentinien und Uruguay eingebürgert.

Standort

Die Gräser bevorzugen einen halbschattigen Standort auf nassen Böden. Für eine gute Entwicklung benötigen sie eine Oberbodendicke von mindestens 25 Zentimetern. Das Substrat sollte einen pH-Wert zwischen 5 und 7,5 haben. Sie brauchen eine frostfreie Periode von mindestens 13 Wochen.

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: salzhaltige Böden
  • geringe Toleranz: sauerstoffarme Böden, zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden

Verwendung

Pflege und Vermehrung

Vermehrung durch Aussaat.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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