Pterocarya fraxinifolia

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Pterocarya fraxinifolia (Poir.) Spach

Juglandaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   7

Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: sandiger Lehm

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: unpaarig gefiedert

    

Blütenform: keine Angabe
Frucht: Flügelnuss

150B / c3d238 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Hamamelididae
Superordo:
Juglandanae
Ordo:
Juglandales

Pterocarya fraxinifolia, umgangssprachlich Kaukasische Flügelnuss, ist ein weit ausladender Baum mit gefiederten, bis zu 40 Zentimeter langen Blättern.

Namensherkunft

Pterocarya fraxinifolia wurde bereits von Jean Louis Marie Poiret beschrieben und benannt, aber erst von Édouard Spach in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Pterocarya fraxinifolia ist die Typus-Art der Gattung Pterocarya, die circa 8 bis 17 Arten umfasst und zur Familie der Juglandaceae (Walnussgewächse) gehört.

Merkmale

Pterocarya fraxinifolia - Habitus
Pterocarya fraxinifolia - Blätter
Pterocarya fraxinifolia - Blüten
Pterocarya fraxinifolia - Zweige
Pterocarya fraxinifolia - Früchte
Pterocarya fraxinifolia - Stamm

Wuchs

Die Bäume sind vergleichsweise schnellwüchsig und kurzlebig. Sie haben eine breite Krone und werden 10 bis 25 Meter hoch. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist grausilber bis grün.

Blätter

Pterocarya fraxinifolia ist sommergrün. Die unpaarig gefiederten, grünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Die eiförmigen Fiederblättchen sind sitzend und grob gesägt. Im Herbst nehmen sie eine attraktive gelbe Färbung an.

Blüten und Früchte

Von Mai bis Juni trägt Pterocarya fraxinifolia hellgrüne, in Ähren angeordnete Blüten. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung durch den Wind.

Im Sommer tragen die Bäume zierende grüne Flügelnüsse.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden tiefe Wurzeln.

Verbreitung

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf feuchten Böden. Das Substrat sollte sandig-lehmig sowie vergleichsweise nährstoffreich sein und einen pH-Wert zwischen 8 und 10 aufweisen. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7).

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • keine Toleranz: zeitweise trockene Böden
  • hohe Toleranz: Stadtklima

Verwendung

Geeignet als Alleebaum, Solitär, Verkehrsbegleitgrün, Vogelweide und als Vogelschutzgehölz.

Pflege und Vermehrung

  • Schößlinge entfernen da sie die Pflanze schwächen.
  • Für einen gesunden Wuchs im Spätwinter oder im zeitigen Frühjahr schiefe oder überkreuzt wachsende Äste entfernen.

Vermehrung durch Aussaat in Töpfen im Freiland im Herbst oder durch Bewurzeln von Schößlingen im Herbst.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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es:Pterocarya fraxinifolia

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