Zuletzt geändert am 28. Oktober 2013 um 19:09

Salix alba

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Salix alba L.

Salicaceae

Lebensform: Baum
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   4

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton - Bodenart: Torf

Blattstand: wechselständig
Blatt: Sommergrün

Blattform: lanzettlich

Blattgliederung: einfach

Blütenform: becherförmig
Frucht: keine Angabe

6A / f9cf21 

Knospenanordnung: Ähre

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Dilleniidae
Superordo:
Violanae
Ordo:
Salicales

Salix alba, umgangssprachlich Gewöhnliche Silber-Weide, Silber-Weide, ist ein Baum.

Namensherkunft

Salix alba wurde von Carl Linnaeus beschrieben und benannt.

Taxonomie

Salix alba ist die Typus-Art der Gattung Salix, die circa 456 bis 795 Arten umfasst und zur Familie der Salicaceae (Weidengewächse) gehört.

Merkmale

Salix alba - Blätter

Wuchs

Die vergleichsweise schnellwüchsigen Bäume werden 20 bis 25 Meter hoch. Sie haben eine breite Krone und breiten sich langsam aus, Hauptwachstumszeit ist im Frühjahr und im Sommer. Die Wuchsbreite beträgt 10 bis 15 Meter.

Holz und Rinde

Die Rinde ist gelb bis grün.

Blätter

Salix alba ist sommergrün. Die einfachen, dunkelgrünen Blätter sind wechselständig angeordnet. Sie sind lanzettlich und fein gesägt, gestielt und haben Nerven, die in den Blattrand auslaufen. Die Belaubung ist locker.

Blüten und Früchte

Von April bis Mai trägt Salix alba gelbe becherförmige Blüten die in Ähren angeordnet sind. Die Pflanzen sind diözisch, die Bestäubung erfolgt durch Fremdbestäubung über Tiere.

Im Frühjahr tragen die Bäume weisse fachspaltige Kapseln.

Wurzelsystem

Die Pflanzen bilden tiefe Wurzeln.

Verbreitung

Salix alba stammt aus ganz Europa mit Ausnahme Nordeuropas, aus der Türkei, dem Kaukasus, dem Iran, Westsibirien (bis zum Jenissei), Zentralasien, dem westlichen Himalaya und Nordwest-Afrika und ist in Nordeuropa eingebürgert.

Standort

Die Bäume bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis nassen Böden. Das Substrat sollte tonhaltig, sandig-tonig, lehmig-tonig oder torfhaltig sein und einen pH-Wert zwischen 4,5 und 7,8 aufweisen. Für eine gute Entwicklung benötigen die Pflanzen eine Oberbodendicke von mindestens 61 Zentimetern. Sie vertragen Temperaturen bis -35°C (WHZ 4) und benötigen eine frostfreie Periode von mindestens 14 Wochen. Die Pflanzen eignen sich für Randbereiche oder Wasserflächen stehender künstlicher Gewässer, den Quellschutz und den Uferschutz von Weichholzzonen an breiten Fließgewässern.

Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Freiflächen

Toleranz spezieller Standortbedingungen

  • geringe Toleranz: zeitweise trockene Böden, kalkhaltige Böden
  • mittlere Toleranz: salzhaltige Böden
  • hohe Toleranz: sauerstoffarme Böden, Streusalz

Verwendung

Geeignet für Wind- und Bodenschutz und für Lärm- und Staubschutz, außerdem geeignet als Alleebaum, Hangbepflanzung, Verkehrsbegleitgrün, Bienenweide und als Vogelschutzgehölz. Zur Produktion von Feuerholz sind die Pflanzen nur schlecht geeignet.

Pflege und Vermehrung

Grundsätzlich sind die Pflanzen als relativ pflegeintensiv einzustufen.

  • Nach Bedarf können die Pflanzen auf den Stock gesetzt werden.

Vermehrung durch Stecklinge.

Sorten

Krankheiten und Schädlinge

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)


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