Sedum sarmentosum

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Sedum sarmentosum Bunge

Crassulaceae

Lebensform: Staude
Verwendung: Zierpflanze

Standort: Sonne   8

Bodenfeuchte: trocken bis Bodenfeuchte: feucht

Bodenart: steiniger Lehm

Blattstand: quirlständig
Blatt: Immergrün

Blattform: elliptisch

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: radf&ouml;rmig<br>f&uuml;nfz&auml;hlig
Frucht: Balgfrucht

3D / efe981 

Knospenanordnung: Zyme

Bl&uuml;te: keine Angabe
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: teppichartig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Saxifraganae
Ordo:
Saxifragales

Sedum sarmentosum, umgangssprachlich Ausläufer-Fetthenne, ist eine sukkulente Staude mit blassgelben bis grünlich gelben Blüten.

Namensherkunft

Sedum sarmentosum wurde von Alexander Andrejewitsch von Bunge beschrieben und benannt.

Taxonomie

Sedum sarmentosum ist eine Art aus der Gattung Sedum, die circa 395 bis 759 Arten umfasst und zur Familie der Crassulaceae (Dickblattgewächse) gehört. Die Typus-Art der Gattung ist Sedum acre.

Merkmale

Wuchs

Die Stauden haben einen teppichartigen Wuchs und werden 5 bis 15 Zentimeter hoch.

Blätter

Sedum sarmentosum ist immergrün. Die einfachen, moosgrünen Blätter sind quirlständig. Sie sind elliptisch, ganzrandig und sitzend. Die Blätter sind etwa 5 Zentimeter groß und haben eine kahle Oberfläche.

Blüten und Früchte

Von April bis Juni trägt Sedum sarmentosum hellgelbe radförmig fünfzählige Blüten die in Zymen angeordnet sind.

Die Stauden bilden Balgfrüchte.

Wurzelsystem

Verbreitung

Sedum sarmentosum stammt aus Japan, Korea, der Mandschurei und Nordchina, nördlich des Qin-lin.

Standort

Die Stauden bevorzugen einen sonnigen Standort auf frischen bis feuchten Böden. Das Substrat sollte kiesig-lehmig sein. Sie vertragen Temperaturen bis -18°C (WHZ 7). Bei der Topfkultur empfiehlt sich lehmige Topferde mit beigemischtem Kies.

Im Sommer stehen die Pflanzen am besten bei guter Belüftung. Lebensbereich nach Prof. Dr. Sieber:

  • Steinanlagen

Verwendung

Der empfohlene Pflanzabstand liegt bei 20 Zentimetern. Die Stauden eignen sich zur Kultur im Alpinhaus. Geeignet für Steingärten und für Dachbegrünung, außerdem geeignet als Bodendecker und als Solitär.

Pflege und Vermehrung

  • Die Pflanzen brauchen bei Spätfrost Winterschutz.
  • Für gesundes Wachstum monatlich während des Wachstums Volldüngerlösung in halber Konzentration geben.
  • Im Sommer mäßig gießen, im Winter wenig gießen.

Vermehrung • Aussaat • Stecklinge • Teilung


Sorten

Giftigkeit

Sedum sarmentosum ist giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

Fraß- und Schleimspuren deuten auf ein Schneckenproblem hin. Regelmäßige Bodenbearbeitung und gute Hygiene wirkt vorbeugend. Bei Befall können Schneckenkorn oder Nützlinge (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Auch das Absammeln der Schnecken in den Abendstunden hilft.

Wurzelschäden, Welke, Entfärbung und Rücksterben von Blättern und Sprossen können durch Staunässe, Pilze oder Bakterien verursacht werden. Die befallenen Pflanzen sollten entfernt werden. Zusätzlich die Durchlässigkeit des Bodens erhöhen und die Hygiene verbessern.

Honigtau, Gallen oder gekräuselte Blätter deuten auf einen Befall durch Blattläuse hin. Abhilfe schafft ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung, zum Beispiel mit Schlupfwespen oder räuberischen Mücken.

Bei schuppigen Insekten auf Sprossen und an den Blattunterseiten handelt es sich um Schildläuse. Sie sondern Honigtau ab und werden mit Insektiziden oder Nützlingen bekämpft.

Wachsartige Fäden und Honigtau auf den Blättern und Sprossen deutet auf einen Befall durch Schmierläuse hin. Abhilfe schaffen Insektizide oder Nützlinge (Marienkäferlarven).

Bei Larven an Sämlingen, Stecklingen, Wurzeln und Knollen, die sich zu kleinen dunklen Käfern entwickeln handelt es sich um den Gefurchten Dickmaulrüssler. Die Schädlinge sollten abgesammelt werden, zusätzlich sollte die Hygiene verbessert werden. Abhilfe schafft auch ein Insektizid oder biologische Schädlingsbekämpfung durch Älchen.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. Third edition. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2. (engl.)

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