Vinca major subsp. balcanica

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Vinca major subsp. balcanica

Apocynaceae

Lebensform: Halbstrauch

Standort: Sonne - Standort: Halbschatten   5

Bodenfeuchte: frisch bis Bodenfeuchte: nass

Bodenart: Lehm - Bodenart: sandiger Lehm - Bodenart: steiniger Lehm - Bodenart: Ton - Bodenart: sandiger Ton - Bodenart: lehmiger Ton

Blattstand: gegenständig
Blatt: Immergrün

Blattform: eiförmig

Blattgliederung: einfach

Blütenform: trichterförmig
Frucht: Balgfrucht

105C / 00399c 

Knospenanordnung: einzeln

Blüte: keine Angabe
Blütenhabitus: keine Angabe

Wuchsform: keine Angabe

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Lamiidae
Superordo:
Gentiananae
Ordo:
Gentianales

Vinca major subsp. balcanica (= Vinca balcanica), das "Balkan-Immergrün", ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch.

Namensherkunft

Vinca major subsp. balcanica wurde bereits von Antal Pénzes beschrieben und benannt, aber erst 1982 von Stefan Ivanov Kožuharov und Ana V. Petrova in die heute gültige Systematik eingeordnet.

Taxonomie

Vinca major subsp. balcanica ist eine Unterart aus der Gattung Vinca, die ca. 8 bis 13 Arten umfasst und zur Familie der Apocynaceae (Hundsgiftgewächse) gehört.

Merkmale

Vinca major subsp. balcanica - Zweige

Die Vinca balcanica ist der V. major ähnlich, hat etwas kleinere, dunkelgrüne Blätter und schmalere Petalen.

Wuchs

Der Halbstrauch bildet bis zu 20 cm lange aufrecht wachsende Blütentriebe sowie bis 80 cm lange, aufstrebende, später niederliegende und kriechende Triebe, die nur wenig blühen und sich an den Knoten bewurzeln.

Blätter

Vinca balcanica hat glänzend dunkelgrüne, bis 4 cm lange und bis 2 cm breite, kreuzgegenständig angeordnete Blätter. Sie sind lanzettlich bis breitoval und haben helle Blattadern und einen glatten Rand mit feiner Bewimperung.

Blüten und Früchte

Die fünfzähligen Blüten erscheinen von April bis in den Juni hinein. Sie sind einzeln in den Blattachseln angeordnet. Auf einer kurzen trichterförmigen Röhre sitzen dunkelviolette sternförmig angeordnete Blütenblätter.
Die Früchte sind Balgfrüchte; es werden nur selten Samen gebildet.

Verbreitung

Vinca balcanica stammt aus den Gebirgen des Balkans.

Standort

→ siehe: Vinca major

Versuchs-Anordnung: Ampelbepflanzung

Verwendung

Vinca balcanica kann als besserer und härterer Ersatz für V. major eingesetzt werden, weil das Laub frosthärter ist und die Pflanzen sicherer wintergrün bleiben.

Pflege

→ siehe: Vinca major

Giftigkeit

Ist in allen Teilen giftig.

Aeskulap  Bitte beachten Sie den Hinweis zu Gesundheitsthemen

Krankheiten und Schädlinge

→ siehe: Vinca major

Belege

Literatur

Einzelnachweise

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • efloras.org

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