Acacia retinodes

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Acacia retinodes Schltdl.

Fabaceae

Lebensform: Baum

  9

Blattstand: wechselständig
Blatt: Immergrün

Blattform: verkehrt<br>eilanzettlich

Blattgliederung: einfach

Bl&uuml;tenform: kugelig
Frucht: H&uuml;lse

3D / efe981 

Knospenanordnung: Traube

Bl&uuml;te: einfach
Bl&uuml;tenhabitus: keine Angabe

Kronenform: breitkronig

Taxonomie

Divisio:
Magnoliophyta
Subdivisio:
Magnoliophytina
Classis:
Rosopsida
Subclassis:
Rosidae
Superordo:
Fabanae
Ordo:
Fabales

Acacia retinodes, umgangsprachlich Wasser-Akazie, ist ein Baum oder auch grosser Strauch.

Namensherkunft

Acacia retinodes wurde 1847 von Diederich Franz Leonhard von Schlechtendal beschrieben und benannt.

Taxonomie

Acacia retinodes ist eine Art aus der Gattung Acacia, die circa 1550 bis 1852 Arten umfasst und zur Familie der Fabaceae (Schmetterlingsblütler) gehört.


Merkmale

Wuchs

Der Baum wird etwa 8 m hoch und hat eine breite Krone, die Zweige sind schlank, oft abgeflacht und überhängend.

Blätter

Acacia retinodes ist immergrün. Was wie Blätter aussieht sind tatsächlich Phyllodien, also Blattstiele, die die Funktion der Blätter übernehmen. Sie sind wechselständig angeordnet, bläulich grün gefärbt, verkehrt eilanzettlich und haben einen glatten Rand. Bei einer Länge von bis zu 22 Zentimeter sind sie bis zu 1,5 Zentimeter breit, die Mittelrippe tritt besonders deutlich hervor.

Blüten und Früchte

Die kugeligen Blüten sind blassgelb und erscheinen von Februar bis September, sie sind zu 18 bis 50 in kurzen, achselständigen Trauben angeordnet. Die Befruchtung erfolgt durch Insekten, vor allem durch Bienen.

Die Hülsen sind bis zu 16 Zentimeter lang und etwa fünf bis sechs Millimeter breit. Sie enthalten längliche, vier bis sechs Millimeter lange Samen. Diese sind matt bis schwach glänzend, die Farbe variiert von Schwarz bis Dunkelbraun. Sie werden von Ameisen und Vögeln verbreitet.

Verbreitung

Acacia retinodes stammt aus Victoria, Tasmanien, Süd-Australien und ist eingebürgert in Südeuropa.

Standort

Die Wasser-Akazie verträgt Temperaturen bis -6,6º C (Winterhärtezone 9a), in unseren Breitengraden ist sie nur für Kultivierung in Glashäusern geeignet. Dort möchte sie einen vollsonnigen Standort in mäßig fruchtbarem, lehmigem Boden.

Pflege

Während der Wachstumsphase sollte die Pflanze monatlich mit einem Flüssigdünger gedüngt werden. Auch soll sie grosszügig gewässert werden, im Winter dagegen werden die Düngergaben eingestellt und nur noch sparsam gewässert.

Akazien sind prinzipiell wenig schnittverträglich. Wenn notwendig kann die Wasser-Akazie aber nach der Blüte leicht gestutzt werden. Verblühte Blütenstände können entfernt werden.

Vermehrung

Acacia retinodes wird aus Samen gezogen, die im Frühjahr bei Temperaturen nicht unter 18°C ausgesät werden. Vorher werden sie etwa eine Minute in warmem Wasser eingeweicht bis sie aufquellen. Samen, die dabei an der Wasseroberfläche schwimmen sind nicht brauchbar. Manchmal werden die Samen auch angeritzt.

Krankheiten und Schädlinge

Unter Glas können Probleme mit Spinnmilben auftreten.

Literatur

  • Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7.
  • Christoper Brickell (Editor-in-chief): RHS A-Z Encyclopedia of Garden Plants. 3. Auflage. Dorling Kindersley, London 2003, ISBN 0-7513-3738-2.
  • Acacia retinodes in florabank, abgefragt am 06. September 2010 (engl.)

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